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SPD gegen PEPP

Die SPD-Fraktion im Bundestag hält die Einführung des neuen Vergütungssystem in Psychiatrie und Psychosomatik PEPP für den falschen Weg und plädiert für eine alternative Reform. Das machte der Berichterstatter für Psychiatrie der Fraktion, Dirk Heidenblut, am Montag auf dem 1. Nationalen Forum für Entgeltsysteme in Psychiatrie und Psychosomatik im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin deutlich.

Zwar seien einige "krasse Fehler" im PEPP-System mittlerweile korrigiert, etwa die sehr starke Degression der Vergütung. Aber unterm Strich sei es noch immer zu wenig personenzentriert, kritisierte Heidenblut. Er begrüsste, dass Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den strukturierten Dialog aufgenommen hat. Insbesondere aus jenen Kliniken, die im Rahmen der Optionsphase bereits nach PEPP abrechneten, höre er Klagen über einen enormen zusätzlichen Bürokratie-Aufwand, sagte Heidenblut. Er halte ein System ohne klare Personalbemessung für wenig sinnvoll, allerdings habe sich seine Partei noch nicht abschließend für eine Alternative entschieden.

Erst kürzlich hatten die Verbände der Leistungserbringer einen eigenen Vorschlag für eine Reform vorgetragen.

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