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Kassenpatienten favorisieren Zweitmeinung

Rund drei Viertel der gesetzlich Versicherten würden eine zweite Meinung einholen, wenn ihr Arzt eine Operation oder eine Untersuchung im Krankenhaus empfiehlt. Das geht aus einer aktuellen Umfrage Forsa-Umfrage im Auftrag des Wissenschaftlichen Instituts für Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG) der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

85 Prozent der Befragten erwarten außerdem Aufklärung über mögliche Auswirkungen bei einem Zuviel an Behandlung. Laut Umfrage vermutet jeder Vierte, dass Ärzte unnötige Behandlungen oder Untersuchungen empfehlen. "Die Umfrageergebnisse zeigen, dass in Sachen Überversorgung ein Problembewusstsein besteht", sagte der Leiter des WINEG, Frank Verheyen. Auch der Gesetzgeber sehe Handlungsbedarf und habe im Versorgungsstärkungsgesetz ein geregeltes Zweitmeinungsverfahren vor bestimmten operativen Eingriffen verankert, so Verheyen.

 

 

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