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Nadj-Kittler fordert Unterstützung für Hebammen

Die Geschäftsführerin des Picker-Instituts Deutschland, Maria Nadj-Kittler, fordert von Krankenhäusern und Kostenträgern, die Arbeitsbedingungen für Hebammen in der Geburtshilfe attraktiver zu gestalten. Pro Klinik blieben derzeit durchschnittlich 1,6 Vollkräfte an Hebammen unbesetzt. Infolge der Überlastung dieser Berufsgruppe sei der Beruf zunehmend unattraktiv geworden, schreibt sie in der heute veröffentlichten Kolumne Orientierungswert auf BibliomedManager.de. „Schon jetzt liegt die Teilzeitquote bei Hebammen bei über 70 Prozent, immer mehr überlegen sogar ganz auszusteigen." Auch die Unzufriedenheit von Patientinnen in Geburtskliniken zeige deutlich auf, wo Handlungsbedarf bestehe.

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