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Optimierungsbedarf bei Pflegestützpunkten

Pflegestützpunkte sind deutschlandweit sehr unterschiedlich organisiert und weisen Regulierungsbedarfe in der Pflegeberatung auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. Trotz der bundesgesetzlichen Vorgaben herrsche mit Blick auf die konkrete Ausgestaltung der örtlichen Beratungsstellen eine große Umsetzungsvielfalt. Das schlage sich in einer regional höchst unterschiedlichen Versorgungsdichte, in Varianzen bei der finanziellen, personellen und sächlichen Ressourcenausstattung sowie in Differenzen beim Aufgaben- und Zuständigkeitsverständnis der Pflegestützpunkte nieder.

Insgesamt seien die Sinnhaftigkeit und der Nutzen solcher Pflegestützpunkte nicht infrage zustellen, trotz vieler Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung des iso von Mittwoch. So habe die Befragung unter anderem wichtige Impulse geliefert, wie die Organisation der Pflegestützpunkte zur Aufgabenerfüllung beitragen könne und an welchen Stellen präzisere Strukturvorgaben eine einheitliche und verbindliche Mindestqualität sicherstellen könnten.

Die knapp 400 Pflegestützpunkte in Deutschland sind örtliche Beratungsstellen, durch die der gesetzliche Anspruch von Pflegebedürftigen und Angehörigen auf unabhängige und fachlich kompetente Pflegeberatung eingelöst werden soll. 

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