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Neuauswertung der Pflegetransparenzberichte in der Kritik

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat die Berichterstattung über die Neuauswertung der Pflegetransparenzberichte der Bertelsmann-Stiftung kritisiert. Der Studie zufolge schneiden etwa zwei Prozent der Pflegheime besonders schlecht ab. „Die Befunde im neuen Online-Portal Weiße Liste werden auf der Basis des sogenannten Pflege-TÜV erstellt. Die Methodik des sogenannten Pflege-TÜV ist bekanntermaßen ungeeignet, Ergebnisqualität zu erfassen und darzustellen", sagte DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner am Mittwoch in Berlin. Die Berichte trügen jedoch lediglich dazu bei, Heime und engagierte Pflegende unter Generalverdacht zu stellen und zu demotivieren. Darüber hinaus würden Betroffene und Angehörige verunsichert, heißt es in der entsprechenden Mitteilung weiter. Im nächsten Jahr solle ein neues Prüfsystem beschlossen werden. Dies sei eine Chance, pflegerische Leistungen in den Fokus zu stellen. Sie dürfe nicht verpasst werden.

Die Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik von Bündnis 90/Die Grünen, Elisabeth Scharfenberg, verwundern die Ergebnisse der Auswertung der Bertelsmann-Stiftung nicht. Denn die Pflegenoten verschleierten mehr, als dass sie Orientierung böten. Mit einer reinen Überarbeitung sei es nicht getan, so Scharfenberg am Mittwoch in der Hauptstadt. „Zu erwarten ist mehr Nebel statt Transparenz, schon weil die geplante neue Qualitätsberichterstattung wieder durch die Krankenkassen und Einrichtungsträger entwickelt wird – also genau die, die es schon bisher nicht hingekriegt haben", so die Grünen-Politikerin weiter. Qualität lasse sich nicht allein durch Messungen und noch mehr Kontrollen erreichen. Sie bemesse sich primär an der Lebensqualität der Pflegebedürftigen. „Nur durch gutes und zufriedenes Personal, durch ein offenes Betriebsklima und eine gute Mitarbeiterführung wird diese Qualität zu erreichen sein."

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