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1,2 Millionen Euro für Digitalisierungsprojekte in NRW

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium stellt insgesamt 1,2 Millionen Euro für zwei Digitalisierungsprojekte in der Region Ostwestfalen-Lippe zur Verfügung. „Wir müssen alle Chancen der digitalisierten Technik nutzen, um die gesundheitlichen und pflegerischen Angebote sowie die Selbstbestimmung älterer Menschen gerade auch im ländlichen Raum zu verbessern", sagte Ministerin Barbara Steffens anlässlich der Übergabe der Förderbescheide am Dienstag in Bielefeld. Technische Lösungen müssten auch dazu beitragen, im Gesundheitswesen Tätige zu entlasten, damit sie mehr Zeit haben, sich persönlich um die Menschen zu kümmern.

Mit den Geldern wird unter anderem ein Projekt-Team gefördert, das elektrogetriebene Rollatoren entwickeln will, die Hindernisse selbstständig erkennen und umfahren können. Außerdem soll ein Navigationssystem dafür sorgen, dass der Rollator automatisch den Weg nach Hause findet und so etwa an Demenz Erkrankte unterstützt. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung von Sensoren in Betten, die dabei helfen sollen, für jeden Patienten die beste Liegeposition zu finden, um Schmerzen und Druckstellen verhindern zu können.
 

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