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DEKV fordert Abbildung des Mehraufwands für Demenz im DRG-System

Der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbands (DEKV), Christoph Radbruch, erwartet die Unterstützung der Politik für die Etablierung demenzfreundlicher Strukturen in Krankenhäusern. In einer Pressemitteilung der DEKV von Donnerstag fordert er die Abbildung des erforderlichen pflegerischen Mehraufwands für die Behandlung von Patienten, die an einer demenziellen Erkrankung leiden im DRG-Vergütungssystem. „Darüber hinaus sollte die Versorgung vulnerabler Patienten als Qualitätskriterium in der Leistungsbewertung von Krankenhäusern erfasst werden", sagt Radbruch.


„Die demenzsensible Versorgung ist eine unverzichtbare Zukunftskompetenz für Krankenhäuser", so Radbruch weiter. Dafür müssten Ärzte sowie Pflegende mittels geeigneter Fortbildungsangebote qualifiziert werden. Nur mit hochwertigen und sektorenübergreifenden Konzepten könnten typische Komplikationen für diese Patientengruppe reduziert, die Arbeitssituation für das Krankenhauspersonal erleichtert und ein wirklicher Beitrag zur allgemeinen Versorgungsqualität von Menschen mit Demenz geleistet werden.

Zu ähnlichen Erkenntnissen kommt auch die Robert Bosch Stiftung, die am Dienstag die Ergebnisse des Programms „Menschen mit Demenz im Akut-Krankenhaus" vorgestellt hat und insbesondere die Versorgung von an Demenz erkrankten Patienten im Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus und im Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf in Hamburg gewürdigt hat.

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