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Personalmangel: Dramatische Lage in München

Die Haunersche Kinderklinik in München hat auf die dramatische Personalnot und deshalb reduzierte Aufnahmekapazitäten aufmerksam gemacht. Wegen der fehlenden Mitarbeiter sei dort eine komplette Station stillgelegt, die Notaufnahme sei derzeit offiziell abgemeldet, berichtete der Bayerische Rundfunk (BR) am Dienstag. Die Kinderklinik sei damit aber nicht allein. Alle öffentlichen Kliniken in München seien von dem Pflegemangel betroffen. Als Gründe werden zum einen die hohe Arbeitsbelastung und die Bezahlung benannt. Andererseits spiele der hohe Mietspiegel eine Rolle. Die meisten Pfleger seien im öffentlichen Dienst beschäftigt und das Gehalt sei zu gering, um sich ein Leben in München leisten zu können. „Ich bin ins Schwesternwohnheim zurückgezogen, weil der Mietspiegel so intensiv hoch ist, dass ich´s mir eigentlich nicht mehr leisten kann“, berichtete Pfleger Torsten Wellmann gegenüber dem BR.

Das zuständige bayerische Finanzministerium habe erklärt, dass bei den Gehältern schon nachgebessert wurde, schreibt der BR. Fragen des teuren Wohnraumes hätte das bayerische Gesundheitsministerium an die Landeshauptstadt München verwiesen. Doch laut dem Gewerkschaftssekretär von Verdi München, Christian Reischl, entspreche dies nur der halben Wahrheit: „Das Land Bayern müsste Wohnungen bauen. Seit zehn Jahren sind ja die Länder ausschließlich zuständig für den sozialen Wohnungsbau“, sagte Reischl.

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