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Grüne: „Pflegenotstand wurde jahrelang ignoriert“

In den Parteien werden die Forderungen nach mehr Pflegepersonal lauter. Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt forderte am Dienstag ein „Sofortprogramm Pflege“ mit rund 25.000 zusätzlichen Pflegekräften jährlich in den Krankenhäusern. „Damit wäre gewährleistet, dass keine Pflegekraft auf einer Station nachts alleine ist“, sagte Göring-Eckardt in Berlin. Zudem verlangte sie verbindliche Vorgaben, für wie viele Patientinnen und Patienten eine Pflegekraft zuständig sein soll – und zwar nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten. Ihre Kritik richtet sich vor allem an die letzte Regierung: „Den Pflegenotstand hat die letzte Koalition jahrelang ignoriert. Nun werden die vielen Pflegerinnen und Pfleger weiter hingehalten.“ Die Grünen werden deshalb gleich in der ersten Sitzungswoche des Jahres zwei Anträge in den Deutschen Bundestag einbringen, so die Fraktionsvorsitzende.

Auch die CSU drängt vor den anstehenden Sondierungsgesprächen mit SPD und CDU auf ein Sofortprogramm, mit dem die Personalausstattung in Krankenhäusern und in Seniorenheimen gezielt verbessert werden könne. Das berichtete am Dienstag der Deutschlandfunk. Bei den anstehenden Gesprächen über eine Regierungsbildung will die CSU einem Medienbericht zufolge Schwerpunkte auf die Verbesserungen bei der Pflege legen.

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