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DPR kritisiert „Etikettenschwindel“ in Bayern

Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR) hat die Vereinigung der Pflegenden in Bayern scharf kritisiert. Dieser sei „nichts als ein loser Interessenverbund“, teilte der DPR anlässlich der morgigen Sitzung des Gründungsausschusses mit. „Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern ist und bleibt ein Etikettenschwindel und soll den Pflegefachpersonen gegen ihren Willen übergestülpt werden“, kritisiert Wagner am Montag in Berlin. „Ein solcher Verbund kann nicht die einer starken Pflegekammer zugeschriebenen Aufgaben erfüllen.“

Der Vereinigung fehle es an der notwendigen Unabhängigkeit, da sie aus dem Staatshaushalt finanziert werde. Auch repräsentiere sie nicht die ganze Berufsgruppe der Pflegefachpersonen, da sie auf einer freiwilligen Mitgliedschaft beruhe. Der Deutsche Pflegerat lehnt die Vereinigung der Pflegenden in Bayern ab und fordert die bayerische Politik auf, ihre Position zu diesem losen Interessenverbund zu ändern. Nur durch die Gründung einer starken Pflegekammer könne gewährleistet werden, „dass es tatsächlich um die Interessen der Pflegefachpersonen geht und nicht Interessengruppen der Arbeitgeber Einfluss nehmen können, wie dies in Bayern der Fall sein wird“, so der DPR-Präsident.

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