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Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff: 70.000 neue Leistungsempfänger

Nach der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs Anfang 2017 haben nun im ersten Quartal dieses Jahres etwa 129.000 Pflegebedürftige erstmals Zugang zu den Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Das teilte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) bei einer Pressekonferenz am Freitag in Berlin mit. Im Pflegegrad 1 seien rund 43.000 Versicherte neu im Leistungsbezug. Im Pflegegrad 2 seien es etwa 55.000. Insgesamt liege die Zahl neuer Leistungsempfänger nach Schätzungen bei etwa 70.000 bis 80.000 Personen, sagte der Geschäftsführer des Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), Peter Pick.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II wurde zum 1. Januar 2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt. Statt drei Pflegestufen gibt es seitdem fünf Pflegegrade. Insbesondere Versicherte mit einer Demenzerkrankung oder mit einem hohen krankheitsbedingten Unterstützungsbedarf profitierten vom neuen Verfahren, so Pick. „Die Versorgung ist besser geworden“, sagte der MDS-Geschäftsführer.

Neben der Zahl der Leistungsempfänger sei auch die Anerkennungsquote seit Jahresanfang gestiegen. 83 Prozent der Antragsteller haben nach Angaben des MDS einen Pflegegrad erhalten. Bisher lag die Anerkennungsquote bei etwa 75 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass der Anteil noch auf 90 Prozent steigen wird“, so Pick. (HB)

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