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Weisse Liste will Pflege-TÜV reformieren

Die öffentliche Qualitätsberichterstattung über Pflegeanbieter muss sich am Informationsinteresse und an den Bedürfnissen der Verbraucher orientieren. Das ist die zentrale Aussage eines Reformkonzepts zu den umgangssprachlich auch als Pflege-TÜV bezeichneten Qualitätsprüfungen der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Das Konzept hat das Projekt „Weisse Liste“ jetzt veröffentlicht. Die Reformvorschläge sehen unter anderem vor, die Lebensqualität der Pflegebedürftigen in den Mittelpunkt der Berichterstattung zu stellen, das Erfahrungswissen von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Mitarbeitern systematisch einzubeziehen und erstmals Informationen zur Personalausstattung flächendeckend zu veröffentlichen. Kern der Vorschläge ist ein Prototyp zur Qualitätsberichterstattung im Internet.

„Bisher gibt es kaum aussagekräftige Informationen zur Qualität von Pflegeanbietern. Die Pflegenoten machen Unterschiede zwischen Anbietern nicht deutlich, es fehlen Daten zu den Aspekten, die Pflegebedürftigen und Angehörigen bei der Anbieterwahl extrem wichtig sind“, sagte der Programmleiter bei der Bertelsmann Stiftung, Uwe Schwenk. Jetzt bestehe die Chance, den Pflege-TÜV an den Verbrauchern auszurichten, denn für diese sei er primär gedacht. „Unser Konzept geht genau in diese Richtung. Es wurde im engen Austausch mit Experten entwickelt und wir laden alle Beteiligten ein, die Vorschläge mit uns weiter zu diskutieren“, so Schwenk.

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