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  • 02.08.2019
  • Die Schwester Der Pfleger

Wider den Pflegenotstand

"Wir haben es selbst in der Hand"

Die Schwester Der Pfleger

Ausgabe 5/2019

Seite 38

Bodenständig und reflektiert wirkt Alexander Jorde. Der 22-jährige Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege hat eine klare Meinung zum aktuellen Pflegenotstand, zur Zukunft der Pflege und warum sich Pflegende mehr engagieren sollten. Seit seinem Auftritt vor 2 Jahren in der ARD-Wahlarena ist Jorde bundesweit bekannt und gilt als „das Gesicht der Pflege“. Doch so will er nicht wahrgenommen werden. Sein Ziel ist ein anderes, wie er uns im Interview erzählt.

Herr Jorde, was bedeutet für Sie gute Pflege?

Gute Pflege bedeutet für mich, dass der Patient im Mittelpunkt steht und ich mein Handeln an seinen individuellen Bedürfnissen ausrichten kann. Dazu gehört, dass genug Personal und Zeit vorhanden sind, um mich auf meine Arbeit konzentrieren zu können. Genauso zählt aber auch dazu, die eigene Gesundheit zu schützen. Denn der Pflegeberuf ist anspruchsvoll. Viele komplexe Aufgaben sind zu bewältigen – immer vor dem Hintergrund, für Menschenleben verantwortlich zu sein.

Inwiefern lässt sich diese idealistische Vorstellung im Pflegealltag umsetzen?

Kaum. Die Realität sieht leider so aus, dass sich der Patient meinen Handlungsspielräumen anpassen muss. Von guter Pflege sind wir in Deutschland sehr weit entfernt – leider.

Woran merken Sie den Pflegenotstand konkret in Ihrem Alltag im Krankenhaus?

Jedem in der Pflege ist bewusst, dass 13 Patienten nicht gleichzeitig individuell betreut werden können. Allein dieses Verhältnis von durchschnittlich einer Pflegefachkraft zu 13 Patientinnen und Patienten sorgt für Unmut und Unzufriedenheit. Denn damit ist auch klar: Ich muss immer Prioritäten setzen und kann meinen Beruf nicht optimal ausüben. Sicherlich gibt es Tage, an denen sich der Pflegebedarf dieser 13 Patientinnen und Patienten im Rahmen hält. Aber viel öfter kommt es doch vor, dass ich mehreren Menschen gleichzeitig helfen müsste. Da ist zum Beispiel die bewegungseingeschränkte Patientin mit Diarrhöen, welche Unterstützung benötigt, oder der demente Patient, der sich aggressiv verhält und Weglauf-Tendenzen zeigt. Gleichzeitig kommt ein frisch operierter Patient auf die Station. In solchen Situationen weiß ich: Egal, wie ich mich jetzt entscheide, ich entscheide mich gleichzeitig gegen eine Patientin oder einen Patienten und nehme damit in Kauf, dass diese Person unnötig leidet. Für uns als Auszubildende ist diese Situation doppelt aufreibend.

Wie meinen Sie das?

In solchen Stresssituationen bleibt natürlich keine Zeit, uns als das wahrzunehmen, was wir sind: Lernende. Meistens ist es so, dass Auszubildende bereits nach wenigen Einsätzen jene Tätigkeiten übernehmen, die sie bereits erlernt haben. Das ist nicht verkehrt, aber wir sollten eigentlich stetig begleitet werden. Denn viele Aufgaben brauchen Zeit und Erfahrung – auch über die 3 Jahre der Ausbildung hinaus, um sie wirklich zu verstehen. Wir Auszubildende müssen zu oft den Personalmangel kompensieren. Wenn ein Auszubildender krank wird, ist das schon eine Belastung für die entsprechende Schicht. Das darf nicht sein. Schließlich sind wir sind noch keine Fachkräfte.

In Ihrem aktuellen Buch raten Sie, das System einmal gegen die Wand fahren zu lassen. Warum?

Richtig, das klingt zwar zunächst radikal, doch meine Forderung dabei ist eigentlich nur, dass die Pflegenden das leisten sollten, was sie können und wofür sie entlohnt werden. Wir machen Überstunden, arbeiten Pausen durch oder springen für erkrankte Kolleginnen und Kollegen ein. Diese Gutmütigkeit und Loyalität wird ausgenutzt. Es geht nicht darum, die Notversorgung von Menschen zu gefährden. Natürlich müssen Notaufnahmen und Intensivstationen ausreichend besetzt sein, denn die Patienten dort kommen in der Regel ungeplant. Aber es gibt auch Stationen, bei denen elektive Eingriffe und Untersuchungen rechtzeitig abgesagt werden könnten, wenn ein Mangel an Pflegepersonal besteht. Doch natürlich ist ein Krankenhaus auch ein Unternehmen und somit erfolgt meist die Abwägung zwischen den wegfallenden Einnahmen und der Pflegequalität zulasten der Pflege. Wir Pflegenden haben es selbst in der Hand und können nur gemeinsam gegen den Notstand vorgehen. Wir müssen uns zusammenschließen, uns selbst für Veränderungen und eine bessere Pflege starkmachen.

Wie optimistisch sind Sie, dass das in absehbarer Zeit tatsächlich passiert?

Wenig optimistisch, denn das scheitert leider schon am Engagement der Pflegenden selbst. Pflegende sind nur zu etwa 10 % gewerkschaftlich organisiert. Wenn wir einen Organisationsgrad von 50 % hätten, denke ich, hätten wir viel mehr Möglichkeiten, unsere Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und einer besseren Vergütung durchzusetzen. Leider schauen wir aber zu oft auf andere Branchen und bemängeln: Die Arbeitnehmer dort bekämen mehr Lohn, hätten bessere Arbeitsbedingungen und Regularien. Das ist richtig und liegt daran, dass diese Branchen unter anderem eine hohe Gewerkschaftsbeteiligung aufweisen. Dieser Aspekt wird aber oft ausgeblendet. Zwar sehe ich Hoffnung in einer Pflegekammer. Denn mit ihr wird überhaupt erst sichtbar, welche personellen Strukturen wir wirklich in der Pflege haben. Doch kann die Kammer nur dann wirklich gut für die Pflege wirken, wenn sie aktiv durch die Pflegenden genutzt und gestaltet wird. Auch die Gewerkschaft Verdi könnte die Kammern meiner Meinung nach besser nutzen, um mehr Pflegekräfte zu erreichen und damit auch mehr Menschen für die Gewerkschaftsarbeit und -mitgliedschaft zu gewinnen. Leider wurde diese Chance bisher nicht genutzt.

"Krankenhäuser und Pflegeheime dürfen nicht nach Profitabilitätskriterien organisiert werden"

Sind die Pflegenden also selbst schuld an ihrer Misere?

Das zu sagen, wäre zu einfach. Vor allem ist der Pflegenotstand Ergebnis von gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen. Wann hat sich beispielsweise die Gesellschaft wirklich einmal dafür interessiert, wie es Fachpersonen in der Pflege ergeht? Immer wieder gibt es bundesweite Proteste gegen oder für alles Mögliche, aber wann waren denn einmal wirklich viele Menschen aus der Bevölkerung auf der Straße, um für bessere Pflege zu kämpfen? Würde die Gesellschaft ein solches deutliches Zeichen setzen, würde das den Druck auf die Politik wesentlich erhöhen.

Aber auch die Politik hat Fehler gemacht, schreiben Sie in Ihrem Buch.

Sicherlich, es lassen sich klare Versäumnisse auf politischer Seite festmachen, etwa die Ausgaben im Gesundheitssystem an die Lohnentwicklung zu koppeln. Das hat dazu geführt, dass Pflege als Spielball herhalten musste, um Beiträge konstant zu halten oder zu senken – immer im Sinn der Wirtschaftlichkeit und nicht, weil es um die Qualität der Patientenversorgung oder die Arbeitsbelastung von Pflegenden ging. Schon damals hätten die Pflegenden mehr aufbegehren müssen. Menschliche Gesundheit ist keine Ware, Krankenhäuser und Pflegeheime dürfen nicht nach Profitabilitätskriterien organisiert werden. Gute Pflege kostet Geld. Ein reiches Land wie Deutschland könnte sich diese gute Pflege ohne Weiteres leisten. Dafür brauchen wir aber eine solidarische Finanzierung. Aktuell sind jedoch hohe Gehälter durch die Beitragsbemessungsgrenze geschützt. Ab einem monatlichen Einkommen von 4.425 Euro werden keine zusätzlichen Beiträge mehr geleistet. Das führt dazu, dass jemand mit einem monatlichen Einkommen von 20.000 Euro, sofern er nicht sowieso privat versichert ist, gerade einmal rund 2 % für Kranken- und Pflegeversicherung zahlt, während dies bei durchschnittlichen Gehältern 10 % vom Gehalt sind. Doch das ist nur eine von vielen Baustellen. Fakt ist, dass die Politik vor allem die Themen in den Fokus nimmt, die die Wählerinnen und Wähler aktuell bewegen. Sobald Pflege als Thema verschwindet, wird auch die Aufmerksamkeit der Politik schwinden.

Wer kann weiterhelfen, wenn nicht die Politik?

Wichtig ist, sich zu engagieren, sei es in Gewerkschaften, Berufsverbänden, Kammern oder auch Parteien. Ich bin beispielsweise Mitglied bei Verdi. Als Arbeitnehmer finde ich es sehr wichtig, sich gewerkschaftlich zu organisieren. In der SPD möchte ich mich bei gesundheitspolitischen Themen vor allem zur Pflege einbringen. Pflege muss gute Lobbypolitik über Kammern und Verbände betreiben – nur so können wir uns Gehör verschaffen und Einfluss nehmen.

Sind Sie deshalb seit Ihrem Auftritt in der ARD-Wahlarena im Herbst 2017 in so vielen Talkshows zu sehen?

Mir ist es vor allem ein Anliegen, die Debatten über Pflege in die Öffentlichkeit zu tragen und die Themen so zu darzustellen, dass sich mehr Menschen dafür interessieren und verstehen, was es heißt, unter den aktuellen Bedingungen in der Pflege zu arbeiten. Denn früher oder später braucht fast jeder einmal die Hilfe von Pflegenden. Gleichzeitig will ich den Menschen näherbringen, welche Lösungsansätze in der Pflege diskutiert werden und warum es sich lohnt, sich für diese einzusetzen. Dass ich in der Wahlarena saß und auch eine Frage stellen konnte, war Glück – genauso wie alles, was danach ins Rollen kam. Ja, es gab einige TV-Auftritte, Radio- und Zeitungsinterviews – auch wenn es nicht so viele waren, wie es manchmal dargestellt wird. Interviews mit Redaktionsnetzwerken gebe ich ja beispielsweise nur einmal, das Interview selbst erscheint dann aber in mehreren Zeitschriften. Mein Engagement mag zwar für mediale Aufmerksamkeit sorgen, unterscheidet sich aber sicherlich nicht in Umfang und Zeitaufwand von den leider immer noch wenigen Pflegenden, die sich bislang in Berufsverbänden oder Gewerkschaften einsetzen. In den Medien entsteht bei manchen vielleicht der Eindruck, als ob ich alles andere für meine öffentlichen Auftritte vernachlässige. Das ist keineswegs so. Ich kann deshalb den Frust einiger Pflegenden durchaus verstehen, die sehr engagiert sind und viel für die Pflege leisten, aber öffentlich nicht wahrgenommen werden – stattdessen sehen sie mich überall im Fernsehen, wenn es um Pflege geht oder lesen in Zeitschriften meine Statements. Aber bei all diesen Terminen in und mit den Medien ist Pflege immer nur oberflächlich behandelt worden, tiefgründigere Diskussionen waren nicht möglich. Mit meinem Buch versuche ich, das Thema umfassend abzubilden, gleichzeitig aber auch einen Schlussstrich unter die vergangenen knapp 2 Jahre zu ziehen, in denen mein Auftritt in der Wahlarena immer präsent war und als Aufhänger diente.

Seinerzeit haben Sie sich gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel behauptet. Sicherlich ein Auftritt, auf den Sie stolz sein können. Seitdem sind Sie so etwas wie „das Gesicht der Pflege“.

Es gibt gewisse Aspekte, die ich selbst kritisch sehe. Das Gesicht der Pflege zu sein, ist ein solcher Punkt. Das wollte ich nie sein und das werde ich auch nie sein. Ich spreche nicht stellvertretend für alle Pflegenden, sondern lege meinen Blickwinkel dar und trage meinen Beitrag zur Pflegedebatte bei. Ich kann Kritiker ein Stück weit verstehen, wenn sie mir als Azubi keine vollumfänglichen pflegerischen Kompetenzen zugestehen, aber diese schreibe ich mir ja selbst auch nicht zu. Ich würde niemals behaupten, eine Fachkompetenz wie eine examierte oder erfahrene Pflegekraft zu haben. Als Pflegefachkraft mit 30 Jahren Berufserfahrung würde ich mich auch nicht von einem Azubi vertreten lassen wollen. Darum geht es aber auch nicht. Ich finde, wir sollten die Haltung in berufspolitischen Fragen nicht nur von der Berufserfahrung abhängig machen.

"Pflege muss gute Lobbypolitik über Kammern und Verbände betreiben - nur so können wir uns Gehör verschaffen und Einfluss nehmen"

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem medialen Auftreten? Konnten Sie etwas für die Pflege anstoßen?

Es ist schwierig zu beurteilen, inwiefern meine öffentlichen Äußerungen die Berichterstattung in den Medien beeinflusst haben. Ich glaube, mein Auftritt in der Wahlarena war der berühmte Funke, der fehlte, um die bis heute andauernde Diskussion zu entfachen. Fakt ist aber auch: In den vergangenen Jahrzehnten war Pflege mit den gleichen Themen immer wieder in den Medien vertreten. Genauso schnell wie Pflege in den Schlagzeilen war, wurde sie wieder von anderen Themen verdrängt. Zwar gibt es jetzt erste Schritte in die richtige Richtung, wie u. a. die Ausgliederung der Pflege aus dem DRG-System. Doch es gibt noch viel zu tun. So gesehen haben wir noch einen Marathon vor uns.

Also hat die Politik verstanden, worauf es jetzt ankommt?

Nur teilweise. Sie hat noch nicht verstanden oder will nicht wahrhaben, dass uns das Pflegethema in den nächsten Jahren dennoch um die Ohren fliegen wird – ähnlich wie die Rententhematik. Ich habe das Gefühl, dass vielen Politikern der Mut fehlt, klar zu benennen, dass gute Pflege Geld kostet und dass die Gesellschaft dies tragen sollte. Meines Erachtens nach wird immer nur jene Variante gewählt, die zu halbherzigen Ausführungen führt und eher alles verschlimmbessert. Ich wünsche mir klare Bekenntnisse und endlich jemanden, der auf die wirklichen Experten hört. Und diese sitzen in keiner Beraterfirma, sondern sind in den Berufsverbänden, an den Hochschulen und arbeiten seit Jahren in der direkten Versorgung.

"Früher oder später braucht fast jeder einmal die Hilfe von Pflegenden"

Ist es von Vorteil, dass Sie als Auszubildender über Pflege schreiben und reden?

Als Auszubildender habe ich den Vorteil, dass ich in relativ kurzer Zeit viele verschiedene Fachbereiche durchlaufe. Selbst wenn wir als Auszubildende am Tagesgeschäft beteiligt sind, nehmen wir doch immer auch eine Beobachterrolle ein, in der wir von außen auf die jeweilige Situation blicken. Dadurch nehmen wir gewisse Zustände sicherlich anders wahr als jemand, der schon jahrelang dort arbeitet. Viele, die seit Jahren unter den prekären Bedingungen in der Pflege arbeiten müssen, haben an Tagen, an denen die Situation nicht so kritisch ist, das Gefühl, gute Pflege leisten zu können. Dabei ist das dann noch lange nicht wirklich gute Pflege, sondern sie ist einfach nur nicht so schlecht wie sonst. In Norwegen beispielsweise konnte ich sehen, wie Pflegende auf einer Intensivstation arbeiten. Dort kümmerten sich in einer Schicht 11 Pflegefachpersonen um 8 Patienten. Besonders aufwendige Patienten wurden von 2 Pflegenden betreut. Zum Vergleich: In Deutschland müssen Kliniken darum kämpfen, dass sie nachts überhaupt eine Betreuung von 1 zu 3,5 gewährleisten können. Das ist fast das 4-Fache und verdeutlicht, wie groß die Diskrepanz in der Pflege zwischen beiden Ländern ist. Gleichzeitig wird auch klar, wie viel mehr in der Pflege möglich wäre. Eine norwegische Intensivfachpflegerin antwortete auf meine Frage, ob sie es sich vorstellen könne, für 3 oder 4 Patienten gleichzeitig verantwortlich zu sein sinngemäß: „Nein, dann würde ich ja mit Menschenleben spielen.“ Diese Aussage trifft es auf den Punkt.

Können Sie sich vorstellen, unter diesen Voraussetzungen bis zur Rente in der Pflege zu arbeiten?

Zunächst möchte ich die Examensprüfungen in den nächsten Monaten erfolgreich hinter mich bringen. Danach habe ich schon vor, in der Pflege zu arbeiten. Ich will mich aber auf jeden Fall noch weiterbilden und vielleicht studieren. Bis zu meiner Rente sind es noch viele Jahre. Dass ich aber auch später noch etwas mit Pflege zu tun habe, könnte durchaus passieren. Unter den aktuellen Arbeitsbedingungen in der direkten Patientenversorgung zu arbeiten, stelle ich mir allerdings schwierig vor. Wenn ich überlege, wie viele Pflegende in den nächsten 15 Jahren in Rente gehen werden und wie viele pflegebedürftige Menschen gleichzeitig hinzukommen – ich weiß beim besten Willen nicht, wie Pflege dann noch funktionieren soll. Hat dann eine Pflegefachkraft 25 Patienten zu versorgen? Dann könnte ich nicht mehr in der Pflege arbeiten. Doch noch ist es nicht soweit und noch haben wir die Chance, die Zukunft zu gestalten – schließlich können wir noch kämpfen. Ich gehe zunächst kleine Schritte und der nächste Schritt ist, meine Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Dafür viel Erfolg und vielen Dank für das Gespräch, Herr Jorde.

Aktuelles Buch

Kranke Pflege: Gemeinsam aus dem Notstand. Von Alexander Jorde. Tropen 2019, 211 Seiten, EUR 17,00

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