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Corona-Krise

Pflegeheime besonders betroffen

Umfassende Schulungen für Pflegende in Heimen, ausreichend Schutzkleidung und Desinfektionsmittel sowie mehr finanzielle Unterstützung sind nötig.

Die Infektions- und Sterberaten steigen derzeit in Pflegeeinrichtungen exorbitant an. Angesichts dessen hält die Pflegekammer Rheinland-Pfalz einen deutlichen Ausbau der Rettungsschirme von Bund und Ländern als alternativlos. Außerdem müssten schnelle Tests in Heimen zeitnah erfolgen. Finanzielle Aspekte dürften dabei kein Hindernis sein.

Außerdem seien umfassende Schulungen erforderlich, um Pflegefachpersonen noch besser auf die große Herausforderung der Pflege von Infizierten oder an COVID-19-Erkrankten vorzubereiten.

"Allein das richtige An- und Ablegen von Schutzrüstung und die erforderliche Zeit, die man hierfür benötigt, spielt bei der Bewältigung der Krise eine große Rolle", sagte Kammerpräsident Markus Mai am Mittwoch.

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Auch der Deutsche Pflegerat (DPR) appellierte, Heime und Pflegedienste "maximal zu entlasten". In der Pflicht stünden die Kassen und Sozialhilfeträger, Heime "mit allen erforderlichen Mitteln zu unterstützen". Sie müssten, mehr als sie dies bisher getan hätten, tätig werden, forderte DPR-Präsident Franz Wagner am Mittwoch. "Es darf nicht die Situation entstehen, dass die Kassen ihren Sicherstellungsauftrag in der Corona-Pandemie nicht mehr wahrnehmen. Pflegeeinrichtungen, die Hilfe bedürfen und diese auch angefragt haben, muss sofort geholfen werden."

Ob Infektionen in der häuslichen Pflege und in Pflegeheimen in größerem Umfang verhindert und gebremst werden könnten, hänge wesentlich davon ab, dass ausreichend Schutzkleidung und Desinfektionsmittel verfügbar sind. "Dies ist derzeit noch nicht der Fall", betonte Wagner weiter.

Was außerdem fehle, sei der Einbezug der Corona-bedingten Ausfälle bei den Investitionskosten. Um den Versorgungsauftrag der Pflegeeinrichtungen zu gewährleisten, müssten diese Ausfallkosten übernommen werden.

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Die Probleme in Heimen und welche Handlungsstrategien jetzt nötig sind, fasst ein Fachartikel von Hardy-Thorsten Panknin in der Mai-Ausgabe von Die Schwester | Der Pfleger für Sie zusammen.

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