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Altenpflege

Modellvorhaben zur Nachqualifizierung erfolgreich erprobt

Im Rahmen des Modellprojekts "Valinda" sind ungelernte Pflegehelferinnen und -helfer zu staatlich anerkannten Altenpflegepersonen weiterqualifiziert worden.

In NRW ist das in Deutschland bislang einmalige Modellprojekt in der Altenpflege "Valinda – Validierungsverfahren und Nachqualifizierung in der Altenpflege in Nordrhein-Westfalen" erfolgreich erprobt worden. Innerhalb des 19 Monate dauernden Projekts sind ungelernte Pflegehelferinnen und -helfer mit langjähriger Berufserfahrung in der Altenpflege systematisch vorbereitet worden, um einen staatlich anerkannten Abschluss als Altenpflegeperson zu erlangen. 48 Personen im Altersdurchschnitt von 45 Jahren haben diesen Prozess nun erfolgreich beschritten.

"Neue Wege wagen, um Fachkräfte für die Pflege zu qualifizieren"

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte zum Ende des Modellvorhabens in der Vorwoche:

"Wir müssen neue Wege wagen, um Fachkräfte für die Pflege zu qualifizieren. Diese 48 Pflegehelferinnen und -helfer haben mit ihren insgesamt 530 Jahren Berufserfahrung im Modellprojekt gezeigt, dass sie mehr können und nach erfolgreichem Abschluss der schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung in der Altenpflege ihre staatliche Anerkennung gerechtfertigt ist."

Begleitforschungen hätten ergeben, dass für Beschäftigte, für die das Absolvieren einer regulären Ausbildung aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) infrage komme, die Unterstützung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie der Einsatz passgenauer Inhalte und Formate der Nachqualifizierung zentrale Erfolgsbedingungen seien.

Strukturierter Weg bis zur Abschlussprüfung

Zu den verschiedenen Phasen des Validierungsverfahrens gehören: Information, Beratung, Identifizierung und Dokumentation, Nachqualifizierung und abschließende Prüfung auf Grundlage des Altenpflegegesetzes und der Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.

Das Projekt Valinda wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. Verantwortlich zeichneten HeurekaNet – Freies Institut für Bildung, Forschung und Innovation (Projektleitung), die Caritas Bildungszentren für Pflege und Gesundheit in Dorsten und Rheine, das Edith-Stein-Kolleg in Warendorf und die Universität Osnabrück (Begleitforschung).

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