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Fachpersonalmangel in der Altenpflege

Diakonie setzt auf Springerpools

Springerdienste verhindern ein "Holen aus dem Frei". Ergebnis: Ein verlässlicherer Dienstplan und Entlastung für die Verantwortlichen.

Ein Rückgang der Überstunden um bis zu 66 %, eine deutliche Steigerung der Arbeitszufriedenheit und eine um 40 % gesunken Krankheitsquote: Die Diakonie Bayern blickt zufrieden auf die Evaluierung ihrer "Alternativkonzepte für die Altenhilfe".

Personalausfälle in der Pflege mit Springerpools abfedern 

Zwischen 2019 und 2022 haben 5 ambulante und 6 stationäre Einrichtungen in Bayern individuelle, bedarfsorientierte Konzepte zur Abdeckung plötzlicher Personalausfälle mithilfe von Springerpools entwickelt.

Im Vordergrund habe stets die Idee gestanden, spezielle Mitarbeitende für personelle Engpässe bereitzuhalten, um z. B. das "Holen aus dem Frei" zu verhindern, erläuterte Diakonievorständin Sandra Schuhmann in dieser Woche. Damit sei es gelungen, einen verlässlichen Dienstplan für alle Mitarbeitenden zu schaffen und die Verantwortlichen zu entlasten.

Schuhmann sagte:

"Die Konzepte, die wir in der bayerischen Diakonie erprobt haben, können eindeutig dazu beitragen, die Krise in der Pflege zu lindern."

Die besten Konzepte und Ideen nutzten jedoch wenig, wenn sie über den Modellcharakter nicht hinauskämen. Hier seien Politik und Kostenträger gefragt.

Neue Konzepte für die Altenpflege

Mit insgesamt 3 Mio. Euro hatte die Evangelisch-Lutherische Landeskirche 2018 die Erprobung neuer Konzepte in der Altenpflege bezuschusst – für die intensivere Begleitung Schwerstkranker, Sterbender und ihrer Familien, die Entwicklung neuer Arbeitszeitmodelle, den Einsatz ausländischen Fachpersonals sowie neuartiger Pflegetechnologien.

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat die Projekte wissenschaftlich evaluiert.

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