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Altenpflege

Caritas wehrt sich gegen Negativ-Image

Caritas wehrt sich gegen Negativ-Image

Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege haben nach Meinung der Caritas ein "viel zu negatives" Image in der Öffentlichkeit. Die Pflegebranche biete attraktive Arbeitsbedingungen, einen sicheren Job und gute Berufsperspektiven, sagte der Sprecher der Dienstgeberseite des katholischen Wohlfahrtsverbands, Norbert Altmann.

Gleichzeitig verwies Altmann auf die Ergebnisse einer Studie, wonach der Verband mit der Bezahlung von Pflegefachpersonen an der Spitze der Branche liege. Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg erstellt.

3.390 Euro im Monat

Danach verdient eine Vollzeit-Altenpflegefachperson bei der Caritas 3.390 Euro brutto monatlich. Das Einstiegsgehalt nach einer Ausbildung beträgt den Angaben zufolge seit Beginn dieses Jahres im Westen 2.712 und im Osten 2.630 Euro im Monat. Der Caritas-Tarif liege damit auf gleicher Höhe wie die Tarife im öffentlichen Dienst und über den Tarifen anderer Wohlfahrtsverbände sowie der privaten Anbieter in der Pflege, betonte Altmann.

Außerdem bleibe gut jeder dritte Caritas-Beschäftigte seinem Betrieb länger als 10 Jahre treu, ergab die IAB-Studie weiter. Drei Viertel der Auszubildenden würden übernommen, die Ausbildungsvergütung sei mit 1.165 Euro im Westen bzw. 1.050 Euro im Osten im Durchschnitt der gesamten Ausbildungszeit vergleichsweise hoch, urteilte das IAB.

Politik will allgemeinverbindlichen Tarif

Die Koalition strebt einen allgemeinverbindlichen Tarif in der Altenpflege an, um angesichts des Personalmangels die Bezahlung zu verbessern. Die privaten Arbeitgeber lehnen das ab. Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände, die zahlreiche Pflegeeinrichtungen betreiben, stehen dem Vorhaben abwartend gegenüber.

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