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Eine Studienreihe für die Pflege


Hintergründe zum Pflege-Thermometer


"Eine Marke mit hohem Wiedererkennungswert"

Seit 2002 analysiert das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) verschiedene Versorgungsbereiche der Pflege im Rahmen der Studienreihe Pflege-Thermometer. Welche Bedeutung hat diese für die Pflege? Wer hatte die ursprüngliche Idee zum Pflege-Thermometer? Wie kann man sich die Arbeit am Pflege-Thermometer vorstellen? Antworten gibt Studienleiter Prof. Dr. Michael Isfort im exklusiven Interview.

2016: Ambulante Pflege auf Wachstumskurs - unter erschwerten Bedingungen

Mehr ambulante Dienste, mehr pflegebedürftige Menschen, komplexer werdende Pflegeleistungen – die ambulante Pflege ist ein wachsender Markt, dem auch gesellschaftlich eine steigende Bedeutung zukommt. Doch aufgrund vielfältiger Probleme können ambulante Dienste ihr Potenzial nicht voll entfalten. Das Pflege-Thermometer 2016 deckte auf, was schiefläuft.

2014: Demenz im Krankenhaus

Das DIP hat 2014 Stationsleitungen in Krankenhäusern aus ganz Deutschland zur Situation und Versorgung von Demenzerkrankten befragt. Mit Auswertungen von mehr als 1.800 Stationen bot diese Erhebung erstmals wichtige Daten zu Personalausstattung, besonderen Anforderungen der Pflegefachpersonen und geeigneten Maßnahmen zur Versorgung von Menschen mit Demenz.

2012: Intensivstationen unter Druck

Steigende Fallzahlen, eine kritische personelle Besetzung und eine hohe fachliche Verantwortung der Pflegenden – die Arbeitsbedingungen in der Intensivpflege bleiben nicht folgenlos für Kliniken und Patienten. Das zeigte das Pflege-Thermometer 2012.

2009: Pflegemangel im Krankenhaus wird chronisch

2009 richtete das DIP seinen Blick auf die Pflege im Krankenhaus. Das ernüchternde Fazit damals: Die Konsequenzen des massiven Stellenabbaus in der Krankenhauspflege werden immer folgenschwerer. Welche Folgen prognostizierten die Forscher um Prof. Dr. Michael Isfort für die Patientenversorgung?

2007: Paradoxe Personalsituation

Die Situation vom Pflegepersonal stand im Fokus des Pflege-Thermometers 2007. Wesentliches Ergebnis: Während in den vergangenen Jahren Arztstellen zunahmen, wurden sie in der Pflege abgebaut.

2004: Ausbildungszahlen ausweiten

Schon 2004 nahmen die Forscher des DIP die ambulanten Pflegedienste unter die Lupe. Primär betrachteten sie die Personalsituation. Insgesamt sei diese „beruhigt", doch langfristig werde man nicht an höheren Auszubildungszahlen herumkommen, um den Bedarf zu stillen.

2003: Druckkessel Altenheim

Eine problembehaftete Personal- und Bewerbersituation, steigende Arbeitsverdichtung, zunehmende Qualitätsanforderungen - das waren die zentralen Ergebnisse des Pflege-Thermometers 2003, das die Situation in der stationären Altenpflege analysierte. Die Wissenschaftler des DIP konstatierten einen gefährlichen Druck in der stationären Altenhilfe.

2002: Pflege endlich aufwerten

Im ersten Pflege-Thermometer von 2002 präsentierten die Forscher des DIP alarmierende Zahlen: Mehr als 40.000 Stellen könnten im Pflegebereich aus verschiedensten Gründen nicht besetzt werden. Eine Verbesserung der Gesamtsituation sei eigentlich nur über eine Steigerung des Ansehens der Pflegeberufe zu erreichen.