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Entlastung für Pflegende

Tarifstreit am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein beigelegt

Nach langen Verhandlungen und Warnstreiks ist der Tarifstreit um mehr Pflegende am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) beigelegt. Landesregierung, UKSH-Vorstand und Gewerkschaft Verdi verständigten sich Ende vergangene Woche auf eine entsprechende Vereinbarung für Entlastung und Personal am Uniklinikum.

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) bezeichnete die Einigung als echten Gewinn. Der Vorsitzende des UKSH-Aufsichtsrats, Oliver Grundei, sprach von einem "weiteren Meilenstein für die Zukunftssicherung des UKSH".

Für den Pflegebereich sieht die Vereinbarung noch in diesem Jahr 180 neue Stellen vor. Bis 2023 sollen stufenweise weitere 250 Stellen geschaffen werden, sodass das Personal insgesamt mit 430 Stellen aufgestockt wird. Hinzu kommen schnellstmöglich weitere 120 Stellen für medizinische Fachangestellte oder einjährig im Gesundheitswesen Qualifizierte für eine wirksame und schnelle Entlastung im Pflegedienst.

Zuvor hatten sich in einer Urabstimmung am UKSH mehr als 97 % der Gewerkschaftsmitglieder für einen unbefristeten Arbeitskampf ausgesprochen.

Verdi forderte von Beginn der Verhandlungen an 420 Beschäftigte mehr, das Klinikum bot 182 Mitarbeitende.

 

 

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