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Coronavirus

Darauf sollten Pflegende achten

Die neuartige Atemwegserkrankung COVID-19 breitet sich immer weiter aus. Pflegende in Krankenhäusern, Heimen und ambulanten Pflegediensten sollten deshalb besonders darauf achten, Hygiene- und Präventionsmaßnahmen korrekt auszuführen. Gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette sind elementar wichtig, die "5-Momente der Händehygiene" zwingend einzuhalten. Die Händedesinfektion sollte mit einem alkoholischen Mittel erfolgen, das mindestens den Wirkungsbereich "begrenzt viruzid" abdeckt.

Besonnenes Handeln ist gefragt

Verpassen Sie nicht den Artikel von Infektiologe Hardy-Thorsten Panknin zum Coronavirus in der März-Ausgabe von "Die Schwester | Der Pfleger".

Das niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) hat darüber hinaus zusätzliche Empfehlungen für Altenpflegefachpersonen herausgegeben. So wird empfohlen, in Heimen eine Kriseninterventionsgruppe zu organisieren, die aus Personen mit hygienischem Sachverstand, z. B. Hygienebeauftragte, und Entscheidungsträgern wie Heimleitung zusammengesetzt ist. Sie sollen die jeweilige Sachlage vor Ort einschätzen sowie eine Gefährdungsbeurteilung und eine sachgerechte Ableitung von Interventionsmaßnahmen vornehmen.

Schutzmasken umsichtig verbrauchen

Da bereits jetzt schon Lieferengpässe von Mund-Nasen-Schutz- und Atemschutzmasken bestehen, ist ein umsichtiger und ressourcenschonender Einsatz der vorhandenen Schutzausrüstung laut NLGA "dringend zu empfehlen". Wichtig sei, dass im Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung beim Anlegen, während und nach Benutzung, beim Ablegen sowie bei der Entsorgung eine Kontamination des Umfelds vermieden wird.

Alle Räume sollten regelmäßig gelüftet werden. Zahl und Enge der Kontakte zwischen Patientinnen, Patienten, Bewohnerinnen und Bewohnern sollte – soweit möglich – eingegrenzt werden.

Zu schweren Krankheitsverläufen und Komplikationen kann das Coronavirus besonders bei Personen mit schweren Vorerkrankungen, chronischen Grunderkrankungen, Immunschwäche oder hohem Alter führen.

--> Handlungsempfehlungen für die Fachöffentlichkeit des Robert Koch-Instituts

--> Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Coronavirus haben u. a. die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammengefasst.

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