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Hilfsmittel-Richtlinie

Sicherheitsprodukte werden künftig erstattet

Pflegende und Angehörige sind künftig besser vor Infektionen durch Stichverletzungen geschützt. Eine entsprechende Hilfsmittel-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss angepasst. Demnach werden Sicherheitsprodukte wie Injektions-, Port- oder Pen-Kanülen mit Sicherheitsmechanismus künftig von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet.

Ist eine versicherte Person nicht in der Lage, sich eigenständig mit dem Hilfsmittel beispielsweise für Infusions- oder Diabetes-Therapien zu versorgen, und eine dritte Person übernimmt dies, so hat der Versicherte Anspruch auf Sicherheitsprodukte, um den Dritten vor Infektionen durch Stichverletzungen zu schützen. Dabei ist es unerheblich, ob der versorgende Dritte Fachpersonal beispielsweise eines Pflegeheims ist oder Angehörige, die die Versorgung übernehmen.

Anwender künftig besser vor Infektionen geschützt

"Wir begrüßen die Umsetzung zur Erstattung von Sicherheitsprodukten. Damit wird ein wertvoller Beitrag für den Schutz der Anwender vor Infektionen geleistet", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Medizintechnologie, Marc-Pierre Möll.

Seit 15. Februar ist die neue Hilfsmittelrichtlinie gültig. Sie gilt für folgende Tätigkeiten:

  • Blutentnahme zur Gewinnung von Kapillarblut
  • subkutane Injektionen
  • subkutane Infusionen
  • perkutane Punktion eines Portsystems zur Infusion
  • Setzen eines subkutanen Sensors
  • oder damit vergleichbare Tätigkeiten.

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