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Digitalisierung

DPR fordert eine "Digitale Agenda Pflege"

Der Deutsche Pflegerat (DPR) will die Digitalisierung der Pflege verbessern und hat dazu ein Positionspapier mit Vorschlägen veröffentlicht. Darin fordert er u. a. eine "Digitale Agenda Pflege", die von einer Koordinierungsstelle zu begleiten sei.

"Die Digitalisierung der Pflege kann nur gelingen, wenn sie anwendungsorientiert und von Beginn an unter Einbezug der Profession Pflege entworfen und umgesetzt wird", sagte DPR-Präsident Franz Wagner in der vergangenen Woche in Berlin.

Pflege in alle Entwicklungen der Digitalisierung einbinden

Zu den Kernforderungen des DPR gehört, die Profession Pflege in alle Entwicklungen der Digitalisierung einzubinden. Notwendig sei dafür ein elektronisches Gesundheitsberuferegister und die Ausgabe von e-Heilberufeausweisen.

Außerdem müsse der DPR in allen entscheidenden Gremien zur Förderung von Pflegeforschungsprojekten vertreten sein. Künftig sei sicherzustellen, dass Informations- und Kommunikationstechnologie, technische Assistenzsysteme und Robotik fester Bestandteil von Ausbildungs- und Studiencurricula sind. 

"Das Verständnis, dass die Pflege die Technik vorantreibt, und nicht die Technik die Pflege, muss Ausgangspunkt aller Bestrebungen zur Digitalisierung sein", betonte Wagner. "Nur dann stehen die Bedürfnisse der Patienten sowie die der Anwender der Technik im notwendigen Gleichklang. Das heißt auch, dass nicht die Politik bestimmt, wo es mit der Digitalisierung in der Pflege langgehen soll."

Digitalisierung biete große Chancen für die Profession Pflege, heißt es im Positionspapier, auch wenn noch großer Handlungsbedarf erkennbar sei, der sowohl die Ebene der Profession als auch die der Einrichtungen, Politik und Wissenschaft betreffe.

Grünen-Politikern: "Pflege an den Tisch"

Erst vor wenigen Tagen kritisierte Grünen-Pflegepolitikerin Kordula Schulz-Asche, dass Pflegeexpertise zu wenig Platz in der Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur eingeräumt werde. "Pflege muss an den Tisch, wenn Pflege ein Thema ist", so die Politikerin.

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