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Befragung

Schlechte Arbeitsorganisation belastet Pflegende

Professionell Pflegende leiden unter überdurchschnittlichen psychischen Belastungen – egal, ob sie in der ambulanten, stationären oder Palliativpflege arbeiten. Das legen zumindest Ergebnisse einer Befragung des Neuropsychiatrischen Zentrums Hamburg nahe, wie in der vergangenen Woche bekannt wurde. Die Rahmenbedingungen würden in allen Bereichen der Pflege durchgängig als ungünstig erlebt, heißt es in den Ergebnissen, die BibliomedPflege vorliegen.

Rund 80 % der Befragten empfinden ihre Arbeit demnach als emotional anstrengend. Zusätzlich macht den Beschäftigten vor allem eine unzureichende Arbeitsorganisation zu schaffen: 70 % der Pflegenden kritisieren, dass es keine Regeln zur Überbrückung krankheitsbedingter Ausfälle gibt. Nur jede dritte befragte Pflegefachperson kann geplante Arbeitspausen in ausreichendem Umfang wahrnehmen.

Vor allem im Krankenhaus, in der Palliativpflege und im Pflegeheim können Pflegende ihren Arbeitsaufwand zudem nur schwer stemmen. 55 % von ihnen empfinden den vorhandenen Personalschlüssel als nicht angemessen.

Außerdem beklagt mehr als ein Drittel (36 %) der Befragten, dass es Mobbing und Unstimmigkeiten innerhalb des Teams gibt. Ein Viertel (26 %) klagt über "echte Diskriminierung".

An der Befragung, die auf dem diesjährigen deutschen Pflegetag erfolgte, beteiligten sich 190 Pflegende.

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