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Pflegende aus dem Ausland

Qualifizierungskurs für zugewandertes Fachpersonal gestartet

Die St. Franziskus-Stiftung Münster will zugewanderte Pflegepersonen aus dem Ausland für ihre Arbeit in Deutschland fit machen und hat nun einen ersten Qualifizierungskurs gestartet.

Dazu werden Fachkräften, die in ihren Herkunftsländern bereits eine Berufsausbildung oder akademische Ausbildung in der Pflege abgeschlossen haben, die erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt, um sie in Deutschland ausgebildeten Pflegepersonen fachlich gleichzustellen, teilte das Unternehmen vergangenen Freitag mit.

Pflegende aus 12 Nationen 

Am ersten Kurs nehmen 18 Pflegefachpersonen teil: von den Philippinen, aus Indien, Pakistan, Bangladesch, Südkorea, Polen, Bosnien-Herzegowina, Weißrussland, Kasachstan, Kuba, Syrien und dem Iran. Alle Teilnehmenden verfügen bereits über gute Deutschkenntnisse.

Ein modularer, 4-wöchiger Lehrgang schult die ausländischen Pflegenden im sicheren Umgang mit EDV-gestützten Dokumentationsprogrammen und klinikspezifischer Software sowie in ihren interkulturellen Kompetenzen. Außerdem stehen praktische Einsätze in nahezu allen Bereichen auf dem Programm, in denen individueller Lernbedarf besteht oder spezielle Kompetenzen erforderlich sind.

Das Projekt ist Teil des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung" in Nordrhein-Westfalen und wird aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds finanziert. 

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