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Pflegekammer Niedersachsen richtet Ethikkommission ein

Anlaufstelle für berufsethische Fragen Pflegender

Die Pflegekammer Niedersachsen hat die bundesweit erste Ethikkommission einer Pflegekammer eingerichtet. Am Montag, 17. Juni, fand die konstituierende Sitzung statt. "Mit der Einrichtung der Ethikkommission leistet die Pflegekammer einen besonderen Beitrag zur Bewertung berufsethischer Fragestellungen", sagte der Pflegewissenschaftler und Vorsitzende der Ethikkommission, Lutz Schütze.

Das Kammergesetz für die Heilberufe in der Pflege schreibt die Gründung einer Ethikkommission vor, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Pflegekammer Niedersachsen. Die Kommission soll Mitglieder der Pflegekammer in berufsethischen Fragestellungen beraten, Empfehlungen aussprechen und Hilfestellungen zu schwierigen pflegespezifischen Entscheidungen leisten. "Die Ethikkommission kann Orientierung geben, wenn die Pflege eines Menschen in Grenzbereiche führt und Sinnhaftigkeit und Nutzen pflegerischer Maßnahmen unterschiedlich bewertet werden", so der Pflegewissenschaftler und stellvertretende Vorsitzende, Hendrik Graßme.

Mitglieder der Ethikkommission

Die Ethikkommission besteht aus 18 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, 9 davon als stellvertretende Mitglieder. Die Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen bestellt die Kommission für die Dauer von 5 Jahren. "Die Mitglieder der Ethikkommission verfügen über umfassende Kompetenzen in ganz unterschiedlichen Bereichen", sagte Kammerpräsidentin Sandra Mehmecke. Demnach bringen 5 Mitglieder Kenntnisse aus unterschiedlichen Pflegebereichen ein. Jeweils ein Mitglied hat Philosophie oder Theologie studiert und ist zum Richteramt befähigt. Zwei weitere Mitglieder vertreten den Standpunkt der Öffentlichkeit. 

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