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Fachkräftemangel in der Pflege

DBfK startet Umfrage zu Teilzeitarbeit

Bietet die Teilzeitquote in der Pflege eine Chance, den Fachpersonenmangel in der Branche zu verringern? Wie groß ist unter Teilzeitbeschäftigten und Arbeitgebern das Interesse, Arbeitszeit aufzustocken? Können Pflegende, die ihrem Beruf bereits den Rücken gekehrt haben, überhaupt zurückgewonnen werden? Diesen Fragen geht der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) in einer aktuellen Online-Umfrage nach.

Zur Teilnahme aufgerufen sind Pflegefachpersonen, die in der direkten Pflege tätig sind und entweder in regulärer Teilzeit oder mit einem "Arbeit-auf-Abruf-Vertragsmodell" arbeiten. Solche Arbeitszeitmodelle stammten aus der Industrie, kämen aber inzwischen auch in der Pflege vor, berichtet der DBfK. Bekannte Modelle seien die kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit "KAPOVAZ" oder die "Bandbreitenregelung".

Jede zweite ehemalige Pflegekraft kann sich Rückkehr vorstellen

Unter ehemaligen Pflegenden ist die Bereitschaft hoch, in den alten Job zurückzukehren. Das ist das Ergebnis der Studie #PflegeComeBack.

Die Umfrage erfolgt vollständig anonymisiert, dauert etwa 5 – 10 Minuten und ist bis Ende Juli offen. Anfang September will der DBfK die Ergebnisse veröffentlichen.

Die Umfrage sei wichtig, da andere Lösungen zur Linderung des Fachkräftemangels Zeit erforderten, wie die Einrichtung zusätzlicher Ausbildungsplätze. Auch die Anwerbung von Pflegenden aus dem Ausland brächten nicht die gewünschten Effekte.

Auch Ärzte fordern mehr Anstrengungen, um Pflegende zu gewinnen

Um mehr Pflegende zu gewinnen, hat der Deutsche Ärztetag in der vergangenen Woche in Münster eine Ausbildungsoffensive für Pflegekräfte gefordert sowie verbesserte Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung.

Pflegepersonal, das benötigt werde, um die gesetzlich vorgeschriebenen Personaluntergrenzen zu erfüllen, sei auf dem Markt einfach nicht verfügbar. Wie das Ärzteblatt berichtet, werde zudem beobachtet, dass ausgebildetes Personal innerhalb der Kliniken in die von den Personaluntergrenzen betroffenen Bereiche verschoben werde und dann an anderer Stelle Versorgungsengpässe mit teils kritischen Zuständen entständen, z. B. bei der Dialyse.

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