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Pflegeausbildung

Hasselfeldt: Pflegeschulen fehlen 400 Millionen Euro

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeld, warnt vor einem finanziellen Engpass in der Altenpflege-Ausbildung. Es fehlten 400 Millionen Euro als dringend benötigte Anschubfinanzierung der Pflegeschulen, sagte Hasselfeldt der Neuen Osnabrücker Zeitung.

"Ohne eine ausreichende Finanzierung der Pflegeschulen wird sich der Fachkräftemangel in diesem Bereich weiter verschärfen", so die DRK-Präsidentin. Statt der von der Bundesregierung angestrebten 10%-Steigerung der Ausbildungszahlen, drohe sich die Zahl der Auszubildenden weiter zu verringern. Das Ziel, den Pflegeberuf im Zuge der generalistischen Pflegeausbildung attraktiver zu gestalten und insgesamt aufzuwerten, gerate somit ernsthaft in Gefahr. Weder der Bund, der auf die Zuständigkeit der Länder verweist, noch die Länder selbst hätten bislang Bereitschaft signalisiert, die notwendige Anschubfinanzierung zu leisten.

Das "Schwarze-Peter-Spiel auf dem auf dem Rücken der Beschäftigten sowie der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen" zwischen Bund und Ländern setze sich auch in der Finanzierung der Miet- und Investitionskosten der Pflegeschulen fort. Das müsse ein Ende haben, fordert die DRK-Chefin. Überdies sei die ausreichende Finanzierung der Betriebskosten der Pflegeschulen und der Praxisbegleitung durch die Krankenkassen gefährdet. "Die neue Pflegeausbildung kann kein Erfolg werden, wenn sie bereits unterfinanziert startet", mahnte Hasselfeldt.

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