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Tarifeinigung

SRH Kliniken zahlen Pflegenden künftig mehr

Innerhalb der nächsten 2 Jahre bekommen Pflegende des Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsunternehmens SRH Pflege und Therapie insgesamt 14 % mehr Gehalt. Darauf einigte sich das Unternehmen mit der Gewerkschaft Verdi, wie in der vergangenen Woche bekannt wurde. Die Gehälter steigen in 2 Schritten um 7,2 %. Außerdem werden Stundenlöhne in den Tarifgebieten West und Ost angeglichen.

Im Detail erhalten die Beschäftigten in 10 SRH-Kliniken in Baden-Württemberg und Thüringen eine Einmalzahlung von 600 Euro für das erste Halbjahr sowie eine Lohnerhöhung um 4 %, mindestens 100 Euro, ab dem 1. Juli 2019. Eine weitere Steigerung um 3,2 % erfolgt zum 1. Mai 2020.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, verkürzt sich die Wochenarbeitszeit in Thüringen auf 39,5 Stunden, ab 2020 auf 39 Stunden. Das Gesamtpaket umfasst zudem Zulagen von bis zu 150 Euro monatlich, "besseren Ausgleich für Bereitschaftsdienste und unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf".

Auch Auszubildende profitieren 

Auszubildende erhalten rückwirkend zum 1. Januar 100 Euro mehr Lohn und zum 1. Januar 2020 eine weitere Erhöhung um 50 Euro. Wer eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, operationstechnischen oder medizinischen Assistenz abschließt, wird garantiert in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Das Unternehmen hat derzeit mehr als 500 Auszubildende in der Pflege.

Die Tarifeinigung hat eine Laufzeit von 24 Monaten und steht unter Gremienvorbehalt. 

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