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Zukunft der Pflege

"Altenpflege fristet ein kümmerliches Dasein"

Die Eigenanteile für Heimbewohner steigen stetig, die Pflegearbeit wird aber zu wenig honoriert. "Wir brauchen ein Umdenken an vielen Stellen", forderte deshalb die Pflegewissenschaftlerin an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg, Gabriele Meyer, am Mittwoch im Interview mit der Tageszeitung "Freie Presse". Dazu gehörten die Bewertung gesundheitlicher Versorgung und die Verteilung von Ressourcen im Gesundheitssystem.

"Die Altenpflege fristet leider ein kümmerliches Dasein im Vergleich zum Krankenhaussektor sowie zu den Ausgaben für Präventions- und Innovationsprogramme", sagte Meyer. Was spreche denn in Deutschland dagegen, mehr Geld ins System zu lenken? "Wir müssen vom Teilkaskoprinzip abkommen und Gelder umschichten. Mehr und bessere Pflege darf es nicht auf Kosten Pflegebedürftiger geben. Warum können nicht die Überschüsse der gesetzlichen Krankenversicherung genau dorthin fließen?" Lösen allerdings müsse das Problem die Politik.

Außerdem seien neben ausreichender Finanzierung vielfältige Bildungs- und Aufstiegschancen wie die Verbindung der Berufsausbildung mit einem Studium nötig.

"Um Fachkräfte zu gewinnen, muss auch eine Kultur der Pflege geschaffen werden." 

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