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Warnstreiks an Kliniken

Verdi fordert 200 Euro mehr für Pflegende

Die Gewerkschaft Verdi fordert im Tarifstreik des öffentlichen Dienstes ein Lohnplus von 6 % bzw. mindestens 200 Euro im Monat mehr für Pflegekräfte an den deutschen Unikliniken. Die Länder haben die Forderungen bislang als überzogen zurückgewiesen.

Eine schnelle Einigung erwartet der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske daher nicht. Wie er den Zeitungen der Funke Mediengruppe von Montag sagte, rechnet er mit einer weiteren Zuspitzung der Auseinandersetzung. „Ich schließe im Moment auch eine Eskalation nicht aus“, so Bsirske.

Streiks in mehreren Bundesländern

Um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, hat Verdi zum dritten Warnstreik in der laufenden Tarifrunde aufgerufen. So haben seit dem frühen Morgen in Nordrhein-Westfalen Beschäftigte der Kliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Köln ihre Arbeit niedergelegt. In Thüringen sind Mitarbeiter des Jenaer Uniklinikums heute zum Streik aufgerufen. Am morgigen Dienstag und Mittwoch sollen auch Beschäftigte der Unikliniken in München, Regensburg und Erlangen in den Warnstreik treten. Im Saarland werden ab morgen ebenfalls Teile der Belegschaft des Uniklinikums Saarbrücken demonstrieren. Speziell für die dortigen Pflegekräfte fordert Verdi neben dem 6-%-Zuschlag weitere 300 Euro mehr im Monat, schreibt die Saarbrücker Zeitung.

Bereits Anfang Februar hatte Verdi die Beschäftigten an Universitätskliniken zu Warnstreiks aufgerufen. Die nächste Verhandlungsrunde im Tarifstreit ist für Donnerstag in Potsdam angesetzt.

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