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Ausbildung + Digitalpakt

"Pflegeschulen dürfen nicht leer ausgehen"

Der Weg für die Digitalisierung von Deutschlands Schulen ist frei – zumindest teilweise. Denn inwiefern auch alle Pflegeschulen davon profitieren, ist nicht geklärt. Das ist jedenfalls die Kritik der Präsidentin der niedersächsischen Pflegekammer, Sandra Mehmecke.

Am Mittwoch haben sich Bundesrat und Bundestag auf eine Grundgesetzänderung für einen Digitalpakt geeinigt. Damit können nun 5 Milliarden Euro des Bundes in die Digitalisierung der Schulen fließen.

Viele freie Pflegeschulen seien aber bislang im Finanzierungssystem völlig vernachlässigt worden, weil sie nicht dem niedersächsischen Schulgesetz unterlägen, so Mehmecke am Donnerstag. Diese Schulen benötigten jedoch dringend Investitionsmittel aus dem Digitalpakt. "Sie übernehmen eine Schlüsselposition, wenn es darum geht, in den nächsten Jahren und Jahrzehnten den dringend nötigen Pflegenachwuchs auszubilden (…) Gerade in der Pflegeausbildung sind solche Innovationen in digitale Bildung unerlässlich."

Mehmecke forderte mit Nachdruck, dass es keine Benachteiligung gegenüber berufsbildenden Schulen geben dürfe, die aufgrund ihrer Einbindung ins allgemeine Schulsystem seit Jahren von Zuwendungen profitierten.

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