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Personaluntergrenzen

"Administratives Monstrum"

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz sieht in den seit 1. Januar geltenden Pflegepersonaluntergrenzen ein "administratives Monstrum". Die Untergrenzen seien so konzipiert, dass die berufliche Pflege derzeit kaum von ihnen profitieren könne. "Von einer Verbesserung in der Personalausstattung kann absolut nicht die Rede sein", sagte Kammerpräsident Markus Mai vergangenen Freitag. Vielmehr seien Dokumentations- und Steuerungsaufwand zu hoch geworden. Mai forderte deshalb, dass den Einrichtungen die zusätzlich entstehenden Kosten im administrativen Bereich vollumfänglich refinanziert werden.

Die zum Jahreswechsel in Kraft getretenen Pflegepersonaluntergrenzen hatten zuvor auch schon die Deutsche Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin und die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin kritisiert.

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