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Warnstreiks an Unikliniken

Verdi will mehr Geld für die Pflegenden

Verdi ruft die Beschäftigten an Universitätskliniken zu Warnstreiks auf. Ziel sei eine Übernahme der Eingruppierung des öffentlichen Dienstes, wie sie auch für kommunale Kliniken gelte – also "mehr Geld".

Am Universitätsklinikum Erlangen (UKER) haben sich bereits heute Morgen rund 300 Tarifbeschäftigte und Auszubildende an einem Warnstreik beteiligt, meldet der Bayerische Rundfunk. Und ein ganztägiger Warnstreik der nicht wissenschaftlichen Beschäftigten am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) ist für den morgigen Mittwoch angesetzt. Dazu gehören auch Lehrkräfte an den insgesamt 12 Schulen sowie Praxisanleiter in der Pflege.

Verdi wirft den Arbeitgebern vor, sie kämen den Beschäftigten nicht genügend entgegen. "Es ist nicht einzusehen, warum eine Lehrerin am UKGM 1.000 Euro weniger verdient als eine Berufskollegin an einer Pflegeschule einer öffentlichen Klinik", kritisierte Verdi-Hessen-Fachsekretär Fabian Dzewas-Rehm. Vorerst sei nur ein eintägiger Streik geplant. "Wir sind aber bereit, die Auseinandersetzung weiterzuführen und weitere Berufsgruppen in den Streik zu rufen", so Dzewas-Rehm weiter.

"Es ist notwendig, die Pflege jetzt richtig aufzuwerten", sagte Verena Hofbauer, Sprecherin der Verdi-Betriebsgruppe am UKER. Verdi fordert für die UKER-Tarifbeschäftigten 6 % mehr Lohn, 200 Euro monatlich, eine Erhöhung der Auszubildendenvergütungen um 100 Euro und eine zusätzliche Erhöhung um 300 Euro monatlich für Pflegepersonen.

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