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Stationäre und ambulante Pflege

Exklusive Artikelserie: "Pflege-TÜV"-Reform

Der Geschäftsführer des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW), Klaus Wingenfeld, ist einer der vom Bundesministerium beauftragten Entwickler des neuen Verfahrens zur Qualitätsbeurteilung in der stationären und ambulanten Pflege, den sogenannten Pflege-TÜV. Bei BibliomedPflege berichtet er exklusiv in einer 5-teiligen Artikelserie über das neue Verfahren.

Bereits veröffentlicht wurde der erste Teil. Abonnenten der Zeitschrift Die Schwester Der Pfleger können sie über ihren im Abo enthaltenen Online-Zugang für bibliomed-pflege.de abrufen.

Die Themen in der Übersicht

  • Teil I: Zusammenfassung der Neuerungen (erschienen in Die Schwester Der Pfleger Heft 1/19)
  • Teil II: Indikatoren für Ergebnisqualität (erscheint in Die Schwester Der Pfleger Heft 3/19)
  • Teil III: Neues Prüfsystem
  • Teil IV: Qualitätsdarstellungen
  • Teil V: Prüfungen in den Bereichen ambulant, Kurzzeitpflege und teilstationäre Versorgung

Hintergrund

Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz von 2008 sollten mehr Qualität und Transparenz in der stationären Langzeitpflege und ambulanten Pflege erreicht werden. Hierfür wurden Ergebnisse von Qualitätsprüfungen durch den MDK in Form von Schulnoten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dieses System erwies sich schnell als untauglich: Anstatt die tatsächliche Qualität der Versorgung transparent darzustellen, erreichten die Heime und ambulanten Dienste bundesweit Bestnoten. Die Einführung der Indikatoren für Ergebnisqualität ist Bestandteil einer umfassenden Reform des sogenannten „Pflege-TÜV“, die mit dem Zweiten Pflege-Stärkungsgesetz (PSG II) im Jahr 2015 eingeleitet wurde und künftig zu einer grundlegenden Umstellung der Inhalte, Kriterien und Methoden der Qualitätsbeurteilung führt.

Ab Herbst 2019 werden sich die externen Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) und die Darstellung der sich daraus ergebenden öffentlichen Qualitätsberichte grundlegend verändern. Als zweite Säule der Qualitätsbeurteilung werden die Pflegeeinrichtungen zudem künftig selbst Informationen über ihre Versorgungsergebnisse erheben und diese an eine Auswertungsstelle übermitteln.

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