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Neues Konzept zum Jugendfreiwilligenjahr

Giffey stärkt Freiwilligenarbeit

Zuschuss zur Monatskarte, mehr Geld und bessere Chancen bei der Jobsuche – das stellt Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) für künftige Freiwilligendienste in Aussicht, wie sie etwa in Heimen oder der Tagespflege absolviert werden können. Für junge Menschen, die gerade mit der Schule fertig seien, komme neben Studium oder Ausbildung ein Freiwilligendienst infrage. Doch leisten könnten es sich nicht alle.

Um das zu ändern, stellte die Ministerin am Montag ihr Konzept zu einem Jugendfreiwilligenjahr vor, das zum Dach für die bisherigen Freiwilligendienste des Bundes werden soll. Damit allen Jugendlichen eine Teilnahme möglich ist, sollen sie einen Rechtsanspruch auf Förderung erhalten. Außerdem plant die Ministerin:

  • einen Zuschuss zur Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr,
  • ein bundesweit einheitliches Freiwilligengeld von 402 Euro,
  • garantierte Sozialversicherungsbeiträge.

Zurzeit absolvieren pro Jahr rund 80.000 junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst. "Wir gehen davon aus, dass wir bis zu 120.000 junge Menschen im Jahr erreichen können", sagte die Ministerin. Ihr zufolge standen 2018 rund 263 Millionen Euro aus Mitteln des Ministeriums zur Verfügung, für 2019 sollen es 65 Millionen Euro mehr werden. Insgesamt würde maximal eine Milliarde Euro pro Jahr benötigt.

"Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die sich freiwillig einbringen. Engagement braucht aber gute Rahmenbedingungen", so Giffey.

 

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