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Fachkräftesicherung

Pflege-Initiative in Rheinland-Pfalz

Das Bundesland Rheinland-Pfalz setzt seine 2015 gestartete Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege fort, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) und mehrere Verbände haben am Montag in Mainz die Vereinbarung "Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0 – 2018 bis 2022" unterschrieben.

Auslöser der Initiative ist das "Gutachten Gesundheitsfachberufe 2017". Demnach werden im Jahr 2020 in Rheinland-Pfalz im Jahr 2020 2.751 Pflegefachkräfte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und bei ambulanten Diensten fehlen. 5 Jahre später könnten es schon 4.338 sein.

"Wir wollen an die Erfolge der vorherigen Initiative anknüpfen, durch deren Maßnahmen wir beispielsweise die prognostizierte Fachkräftelücke für das Jahr 2015 um 65 Prozent von 5.367 auf rund 1.900 reduzieren konnten. Wir wollen aber auch neue Impulse setzen und uns verstärkt den Beschäftigungs- und Rahmenbedingungen in der Pflege widmen. Dies ist notwendig, damit wir nicht nur neue Pflegekräfte gewinnen können, sondern diese auch lange den Beruf ausüben wollen und können", sagte die Ministerin anlässlich der Unterzeichnung.

Inhalte der neuen Initiative

Die neue Vereinbarung soll "die Zahl der Auszubildenden in den Pflegeausbildungen weiter steigern und die Herausforderungen der neuen generalistischen Pflegeausbildung frühzeitig angehen, damit sich die Potenziale im Sinne einer zukunftssicheren Berufsausbildung und einer verbesserten Fachkräftesicherung möglichst nachhaltig entfalten können", so die Ministerin weiter. Ziel sei es außerdem, "die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern und gesundheitsfördernde Beschäftigungsbedingungen weiterzuentwickeln". Die Gewinnung und Integration von Pflegefachkräften aus der EU und aus Drittstaaten soll vorangetrieben werden.

Insgesamt umfasst die "Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0 – 2018 bis 2022" 5 Handlungsfelder:

  • Zukunftsorientierte Formen von Ausbildung, Studium und Weiterbildung in der Pflege,
  • Weiterentwicklung und Rahmenbedingungen der Pflegeberufe,
  • Attraktive Beschäftigungsbedingungen in der Pflege,
  • Integration ausländischer Pflegekräfte und
  • Öffentlichkeitsarbeit.

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