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Fachweiterbildung Notfallpflege

Ein neues Spezialgebiet für Pflegende

Die ersten staatlich anerkannten Notfallpflegenden haben Anfang November ihre Weiterbildung in Bremen beendet. Bremen hatte als erstes Bundesland 2016 die hoch qualifizierte, staatlich – sowie von den an der Notfallversorgung beteiligten Fachgruppen und Verbänden – anerkannte "Fachweiterbildung Notfallpflege" ins Leben gerufen.

Christian Pianka ist bundesweit die erste Pflegefachperson mit sowohl der Fachweiterbildung Anästhesie- und Intensivpflege als auch der neuen Fachweiterbildung für Notfallpflege. Der 38-Jährige arbeitet seit 2002 im Roten Kreuz Krankenhaus (RKK) in Bremen, 2012 wechselte er von der Intensivstation in die Zentrale Notaufnahme.

"Christian Pianka ist nicht nur ein erfahrener Pfleger im Bereich der Intensivstation und der Zentralen Notaufnahme. Er sorgt mit diesen beiden intensiven Fachweiterbildungen auch im Team für Ausbildung, Anleitung und pflegerische Arbeit auf höchstem Niveau", sagt der Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am RKK, Martin Langenbeck.

Die Fachweiterbildung für Notfallpflege kann nach dem bremischen Weiterbildungsgesetz in modularer Form in der Fachweiterbildungsstätte am Klinikum Links der Weser in 2 bis 4 Jahren, inklusive berufspraktischer Weiterbildungszeit in geeigneten Einsatzfeldern, absolviert werden.

Die Fachweiterbildung wird angeboten, weil die bisherigen Fort- und Weiterbildungswege für Pflegende in der Notaufnahme den steigenden Anforderungen dort nicht mehr gerecht werden. Ab 2020 soll es eine verbindliche Quote so qualifizierter Pflegefachpersonen in Bremer Notaufnahmen geben. Bis dahin gilt eine Übergangslösung.

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