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Palliative Care

Vatikan betont Bedeutung der Palliativpflege

Für die katholische Kirche ist Palliativmedizin "heute die reifste und fortschrittlichste Form von Nähe und Menschlichkeit" für todkranke Menschen. Das bekräftigte der Kanzler der Päpstlichen Akademie für das Leben, Renzo Pegoraro, bei einem Vortrag am Mittwoch im spanischen Murcia, wie der bischöfliche Informationsdienst SIR berichtet. Ziel der Palliativmedizin sei nicht mehr Heilung, sondern bestmögliche Lebensqualität für sterbenskranke Menschen.

"Wenn wir von Palliativversorgung sprechen, meinen wir eine umfassende und nachhaltige Art, sich um Menschen in der Endphase ihres Lebens zu kümmern", wird Pegoraro zitiert. In dieser Phase müsse "jeder therapeutische Eingriff das Wohl der Person in den Mittelpunkt stellen; ihre Würde, ihre aktive Beteiligung bei den sie betreffenden Entscheidungen".

Die klinische Praxis zeige, dass Anfragen nach Sterbehilfe oft verursacht seien durch körperliche Schmerzen und das Gefühl von Verzweiflung und Einsamkeit. "Der Weg der Euthanasie scheint der leichtere zu sein", so Pegoraro, trage aber nur zu einer "Globalisierung der Gleichgültigkeit" bei.

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