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Pflegegrade

Kammer Rheinland-Pfalz fordert "rasche Korrektur"

Die derzeitigen Pflegegrade erfassen den pflegerischen Aufwand nicht richtig. Das hatten Wissenschaftler der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) erst Mitte Oktober in einer neuen Studie offengelegt. Folglich könne und dürfe auf einem solchen Instrument auch keine Personalbemessung in der Pflege aufbauen, warnte jetzt der Präsident der rheinland-pfälzischen Pflegekammer, Markus Mai.

Bereits im Vorfeld der Einführung der Pflegegrade hätten Wissenschaftler der PTHV auf die schlechte Messgenauigkeit des Instruments verwiesen. Die Politik hätte diese Hinweise allerdings ignoriert.

Die strukturierte Benachteiligung pflegebedürftiger Menschen müsse jetzt schnell ein Ende haben. "Wir brauchen dringend eine umfassende Überprüfung und rasche Korrektur der Pflegegrade im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Pflegeversorgung. Ansonsten ist eine Fehlversorgung in der Pflege vorprogrammiert", so Mai.

Derartige komplexe Instrumente dürften künftig nicht mehr nur von einer wissenschaftlichen Denkrichtung entwickelt werden, sondern nur noch im Rahmen umfassender "diversifizierter Forschungsverbünde". Ansonsten drohe der professionellen Pflege und den Pflegebedürftigen eine erneute Benachteiligung durch die Hintertür.

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