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Digitalisierung in der Pflege

Mehr digitale Anwendungen erwünscht

Die Menschen in Deutschland stehen der Digitalisierung der Pflege aufgeschlossen gegenüber. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Befragten ab 18 Jahren, deren Ergebnisse am Dienstag veröffentlicht wurden.

Angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege sehen demnach 7 von 10 Deutschen (71 %) die Digitalisierung der Pflege als große Chance. 23 % sagen, der Pflegekollaps lasse sich nur vermeiden, wenn die Pflege digitaler wird. 33 % meinen, die Digitalisierung der Pflege helfe zumindest dabei, den Pflegenotstand in Deutschland zu lindern. 54 % würden es begrüßen, wenn es zu einem verstärkten Einsatz von digitalen Anwendungen in der Pflege in Deutschland kommt.

Digitalisierungs-Experten im Interview mit BibliomedPflege

Pflegeforscher Patrick Jahn vom Universitätsklinikum Halle und der Vorstandsvorsitzende der Rhön Klinikum AG, Stephan Holzinger, beschreiben im Video-Interview mit BibliomedPflege, wie Roboter derzeit und in Zukunft in der Pflege eingesetzt und wie neue Technologien die Pflege verändern werden.

7 von 10 Befragten sagen, dass das Pflegepersonal dank digitaler Anwendungen körperlich entlastet werden könnte (71 %) und mehr Zeit für die eigentliche Pflege bliebe (72 %). Als größte Chance sehen 76 % ein länger selbstbestimmtes Leben und Wohnen.

Als größte Probleme werden hingegen Datenschutz und Datensicherheit genannt (57 %). Es folgt die Angst vor einer weniger am Menschen ausgerichteten Pflege (55 %) und vor einer Isolation älterer Menschen (49 %). Beinahe jeder Zweite (47 %) meint außerdem, dass digitale Anwendungen für die Pflege noch nicht marktreif sind.

"Die Digitalisierung kann in der ambulanten sowie stationären Pflege wertvolle Dienste leisten und in einer immer älter werdenden Gesellschaft zugleich auch der Schlüssel für ein langes Leben in den eigenen vier Wänden sein", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Digitale Technologien könnten und sollten das Pflegepersonal jedoch nicht ersetzen, sondern sinnvoll unterstützen, um die Qualität in der Pflege langfristig zu verbessern.

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