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Alltagsunterstützende Assistenzsysteme

Großer Bedarf, unklare Finanzierung

Der Einsatz von alltagsunterstützenden Assistenzlösungen (AAL) bietet, richtig eingesetzt, erhebliches Potenzial, um Pflegende zu entlasten, weist aber noch einige Probleme auf. Das wurde auf dem AAL Kongress am Freitag in Karlsruhe deutlich.

AAL-Technologien hätten sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Doch "leider haben diese Technologien bislang keine ausreichende Marktresonanz erfahren, obwohl der Bedarf (…) mit jedem Jahr größer wird", sagte der Chef des Verbands der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE), Ansgar Hinz.

Außerdem fehlten öffentliche Finanzierungs- und Erstattungsmodelle.

Um AAL-Systeme künftig allen Menschen zugänglich zu machen, appellierte der VDE-Chef dafür, alle Akteure – Hersteller, Mediziner, Krankenkassen, Sozialdienstleister und Wohnungswirtschaft – stärker einzubeziehen.

Von Exoskeletten und intelligenten Pflegepflastern

Zu den AAL-Technologien zählen etwa Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben im häuslichen Umfeld, assistierte Kommunikationsmöglichkeiten in ambulanten Betreuungsformen oder modulare Leichtbau-Exoskelette.

Konkret sind das unter anderem innovative Pflegebetten, intelligente Pflegepflaster, Notruf- und Sicherheitssysteme sowie Technologien zur Aktivierung von älteren und an Demenz erkrankten Menschen.

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