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Generalistische Pflegeausbildung

Ausbildungsbetriebe bereiten sich vor

Schleswig-Holstein und Bayern bereiten sich auf die neue Pflegeausbildung vor, die ab 2020 bundesweit greifen soll.

Im Norden startet an der Pflegeberufeschule in Rickling der erste freiwillige Jahrgang der generalistischen Pflegeausbildung mit 28 Schülern.

"Ziel muss es sein, noch mehr junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege zu begeistern", sagte der Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein, Heiner Garg (FDP), Anfang Oktober. Die größere Flexibilität bei der Arbeitsplatzwahl schaffe keine neuen Fachkräfte, aber sie werde im Wettbewerb um Fachpersonal zu besseren Rahmenbedingungen führen müssen.

In Bayern hat in dieser Woche Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) einen Vertrag mit der neuen "Pflegeausbildungsfonds Bayern GmbH" unterzeichnet. Sie soll die Finanzierung der neuen Ausbildung durch einen umlagefinanzierten Ausgleichsfonds sicherstellen. Damit leistet künftig jeder Akteur, der von der Ausbildung profitiert, einen finanziellen Beitrag – wie von der Ausbildungsverordnung vorgesehen – auch wenn die Einrichtung selbst nicht ausbildet.

"Es ist klar, dass wir mehr Fachkräfte im Pflegebereich brauchen. Deshalb müssen die Pflegeberufe attraktiver werden – und genau das gelingt durch die geplanten Verbesserungen", sagte Huml.

Die generalistische Ausbildung soll Pflegenden künftig einen universellen Einsatz in allen Arbeitsfeldern der Pflege ermöglichen, einen Wechsel zwischen den Tätigkeitsfeldern erleichtern und Aufstiegschancen verbessern.

Die wichtigsten Änderungen der Pflegeausbildung auf einen Blick

>> Modellprojekt der Wannsee-Schule zur generalistischen Pflegeausbildung

>> Das "Lebacher Modell"

>> So bereiten sich andere Einrichtungsträger vor

 

 

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