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Vorschläge gegen Personalnot „erfreuliches Signal“

Der Pflegebevollmächtigte Andreas Westerfellhaus erhält für seine Vorschläge gegen den Pflegepersonalmangel überwiegend positive Resonanz. "Es ist ein erfreuliches Signal in die Berufsgruppe, dass die Bundesregierung erste konkrete Schritte unternehmen will", sagte der Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR), Franz Wagner. Den Vorschlag des Pflegebevollmächtigten, die Wochenarbeitszeit auf 80 Prozent bei vollem Lohnausgleich zu reduzieren, bewertete Wagner in einer Meldung als "besonders innovativ". Die von Westerfellhaus vorgeschlagenen Prämien für Wiedereinsteiger in den Pflegeberuf würden allerdings nicht reichen, um ehemalige Pflegende zurückzuholen. "Nur durch bessere Arbeitsbedingungen kann der aktuelle Trend zum stufenweisen oder vollständigen Ausstieg umgedreht werden", so der DPR-Präsident.

Auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) äußerte sich in seiner Meldung grundsätzlich positiv zu den Vorschlägen von Westerfellhaus. DBfK-Präsidentin Christel Bienstein erklärte, das Konzept könne ein wichtiger Baustein für eine Kehrtwende beim Exodus aus den Pflegeberufen sein. Um aber verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen, brauche es allerdings "erheblich mehr". Nur für Geld käme niemand in einen Beruf zurück, aus dem er einst geflohen sei. "Solange die professionell Pflegenden nicht in ihrem Alltag eine spürbare positive Veränderung und Entlastung erleben, werden sie politischen Ankündigungen nicht vertrauen."

Kritik kam indes vom Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Er bezeichnete die Vorschläge des Pflegebevollmächtigten als "Sprechblasen", mit denen Westerfellhaus Pflegekräfte und Öffentlichkeit verunsicherte. Es fehle ein "solides Konzept".

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