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BKK will verpflichtende Gesundheitsvorsorge für Pflegende

Der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) hat eine flächendeckende und verpflichtende Einführung von betrieblichem Gesundheitsmanagement für Pflegende in allen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, Altenpflege und Rehabilitation gefordert.

Immer wieder wiesen Untersuchungen auf desolate und gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen in der Pflege hin. Zeitnah müssten daher Maßnahmen ergriffen werden, die es Pflegenden ermöglichten, ihren Beruf so lange wie möglich und gesund auszuüben. Damit könnten auch für Auszubildende und Berufsrückkehrer neue Perspektiven eröffnet werden.

"Die Pflegeberufe müssen so attraktiv ausgestaltet werden, dass Pflegekräfte ihre äußerst wichtige Aufgabe möglichst zufrieden ausüben können", sagte der Vorstand des BKK Dachverbands, Franz Knieps, vergangene Woche. Ein systematisch implementiertes betriebliches Gesundheitsmanagement liefere hierzu einen entscheidenden Beitrag – dies sei auch eine Frage der Wertschätzung. Konzepte lägen vor und seien wissenschaftlich als wirksam evaluiert. Nun gelte es, diese zeitnah umzusetzen.

Allerdings betrieben weniger als die Hälfte der Einrichtungen ein betriebliches Gesundheitsmanagement und das, obwohl auch für Arbeitgeber, die in die Gesundheit und damit Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaften investieren, durch die nachgewiesene Reduzierung von Fehlzeiten wirtschaftliche Vorteile entstünden.

Der BKK Dachverband spricht sich außerdem für eine bundesweite Initiative "Gesunde Pflege" aus, die alle beteiligten und verantwortlichen Akteure an einen Tisch hole, um Lösungen schnell und zielgerichtet umzusetzen.

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