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DBfK warnt vor Pflegekollaps

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Südost hat vor einem Zusammenbruch des Pflegesystems in Bayern gewarnt. Der Arbeitsmarkt biete schon jetzt keine Reserven mehr an Pflegefachpersonen, sagte DBfK-Südost-Geschäftsführerin, Marliese Biederbeck, am Montag im Vorfeld des DBfK-Kongresses zum Tag der Pflegenden in Nürnberg.

Nach Recherchen des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung gebe es in bayerischen Kreisen und kreisfreien Städten nahezu keine arbeitslos gemeldete Fachkraft. Ausnahmen seien lediglich Nürnberg und München. Fast 30 Prozent der ambulanten Dienste müssten Anfragen aufgrund von Personalmangel ablehnen. Die "von der Politik angestrengten Maßnahmen und Kampagnen zur Fachkräftesicherung blieben leider wirkungslos", so Biederbeck weiter.

Auch das Landespflegegeld sieht der Verband als reines Wahlgeschenk. Den Pflegemangel in Kliniken könne es nicht lösen. Den Ernst der Lage habe man scheinbar noch nicht erkannt. Es sei keine Seltenheit, dass Pflegende für 30 und mehr pflegebedürftige Menschen zuständig seien und immer häufiger würden Pflegende aus dem Frei zum Dienst gerufen, weil die Patientenversorgung akut gefährdet sei. Die Krankheitsrate im Pflegeberuf sei extrem hoch, und wenn die älteren Kollegen in Ruhestand gingen, sei der Pflegekollaps vorprogrammiert. 

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