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Krankenhausgruppe zahlt Pflegenden freiwillig mehr Gehalt

Die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr in Herne zahlen speziell ausgebildeten Fachkräften freiwillig mehr Gehalt als ihnen tariflich zustehen würde. Examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger erhalten entsprechend fünf Prozent mehr Geld, wenn sie sich mit einer zweijährigen berufsbegleitenden Fachweiterbildung auf besondere Bereiche der Pflege spezialisiert haben. "Wir sind mit diesem Schritt in Vorleistung gegangen. Jetzt muss die Politik handeln, denn die Leistungen der Pflegekräfte müssen besser bezahlt werden", betonte Geschäftsführer Theo Freitag gegenüber BibliomedPflege.

Erst in der vergangenen Woche hat die Vergütungsberatung Gehalt.de Zahlen einer aktuellen Analyse von knapp 2.500 Vergütungsdaten aus mehreren Pflegeberufen veröffentlicht. Sie zeigen: Die Gehälter in der Pflege sind im Vergleich zu anderen Branchen gering – ein Punkt, der auch immer wieder von Pflegeverbänden kritisiert wird. Nach Angaben der Vergütungsberatung verdienen Altenpfleger durchschnittlich als Berufseinsteiger nach ihrer Ausbildung 28.787 Euro Bruttojahresgehalt, nach neun Jahren Berufserfahrung sind es mit 31.298 Euro nur etwas mehr. Besser stellen sich Führungskräfte, zum Beispiel Heimleiter. Sie verdienen im Schnitt 48.679 Euro Bruttojahresgehalt, wenn sie weniger als drei Jahre Berufserfahrung vorweisen können und 64.668 Euro, wenn sie mehr als neun Jahre im Beruf sind. Ein Geschäftsführer in mittelständischen Unternehmen der Elektrotechnik hingegen bekommt durchschnittlich 177.071 Euro im Jahr, Chefs in der Lebensmittelindustrie 138.789 Euro.

 

Lesen Sie mehr zum Thema im Interview mit Theo Freitag und in unserem Artikel über Fachweiterbildungen, deren derzeitige Mankos und was sich ändern muss

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