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"Wir haben einen Pflexit"

Die Wohlfahrtsforscherin Cornelia Heintze hat die Politik dazu aufgefordert, Pflege stärker zu einer öffentlichen Aufgabe zu machen und etwa durch Steuerzuschüsse zu finanzieren. Die Politik habe es in den Koalitionsverhandlungen versäumt, positive Signale für einen Aufbruch in der Pflege zu senden, kritisierte sie am Mittwoch im Domradio. Deutschland habe hinsichtlich Personalausstattung und Personalschlüssel eine der schlechtesten Situationen verglichen mit anderen Ländern wie Österreich, Schweiz oder den Niederlanden. Deshalb wanderten viele Pflegende in diese Länder aus. "Wir haben sozusagen einen Pflexit", so Heintze. 

Um eine verbesserte Pflege künftig finanzieren zu können, hat die Forscherin eine Mischfinanzierung aus höheren Leistungen der Pflegeversicherung und Steuerzuschüssen vorgeschlagen.

Bislang hätten sich Union und SPD selbst gefesselt. Sie wollten keine Steuererhöhungen, den Solidaritätszuschlag runterfahren und Sozialbeiträge mit einem willkürlichen Deckel versehen. "Das ist eine Sackgasse. Ich bin der Meinung, dass der Soli umgewidmet werden sollte, um die riesige Zukunftsaufgabe Pflege zu lösen."

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