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Diabetisches Fußsyndrom: Was Pflegende beachten sollten

Beim diabetischen Fußsyndrom droht im schlimmsten Fall eine Amputation. Mit einer sachgerechten Therapie und einer guten Pflege der Füße lässt sich diese Komplikation aber oft verhindern.

  • Druckentlastung
    Eine wesentliche Therapiemaßnahme ist die wirksame Druckentlastung des betroffenen Fußes. Eine neuere, effektive Methode ist das Filzen. Hierbei werden selbstklebende Filzplatten zur Entlastung des Mal perforans individuell zurechtgeschnitten und mit Fixierklebevlies appliziert. Dies gewährleistet eine permanente Druckentlastung.
  • Hautpflege
    Die Haut des Betroffenen ist aufgrund der reduzierten Schweißproduktion schuppig und trocken. Daher ist diese mindestens einmal täglich mit Cremes oder Schäumen, die schnell einziehen, auf Wasser-in-Öl-Basis mit Feuchthaltefaktoren, wie Urea, zu pflegen. Um Mazerationen und Pilzbefall vorzubeugen, sind die Zehenzwischenräume auszusparen. Zur Vorbeugung von Mazerationen eignen sich transparente Hautschutzfilme. Vor Applikation ist unbedingt ein Pilzbefall auszuschließen!
  • Wundversorgung
    Per Wunddébridement, zum Beispiel chirurgisch, biochirurgisch, mechanisch oder autolytisch, wird die Wunde von avitalem Gewebe gereinigt sowie Hyperkeratosen im Bereich von Wundrand und -umgebung entfernt.
  • Podologie
    Bestandteil der sogenannten podologischen Komplexbehandlung sind regelmäßige Fuß-, Nagel-, Hautinspektion und -pflege, die Behandlung krankhaft verdickter und eingewachsener Zehennägel und das regelmäßige Abtragen der Hornhaut. Betroffene sollten regelmäßig – alle vier bis sechs Wochen – eine solche Behandlung wahrnehmen.

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