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Studie: Mütter sind mit kleineren Geburtskliniken zufriedener

Kliniken mit niedrigeren Geburtenzahlen schneiden bei Frauen, die dort ihr Kind zur Welt bringen oder in den ersten Tagen betreut wurden, besser ab. Das hat eine Untersuchung des gemeinnützigen Picker Instituts ergeben. Demnach hatten 16 Prozent der Frauen in Kliniken mit mehr als 2.000 Geburten mittelmäßige oder schlechte Erfahrungen mit der Betreuung auf der Wochenbettstation gemacht. Bei Kliniken mit bis zu 600 Geburten waren es nur sechs Prozent. 

Die kleineren Kliniken schnitten auch bei den Fragen nach einzelnen Aspekten besser ab. Je größer die Klinik, desto mehr Mütter gaben beispielsweise an, dass sie unzureichend und widersprüchlich über die Ernährung des Kindes informiert und weniger unterstützt wurden. Zudem beklagten sich Mütter in kleinen Kliniken wesentlich seltener über fehlendes Personal. Auch unverständliche Antworten erhielten sie dort seltener. Insgesamt war jedoch der Großteil der Wöchnerinnen (87 Prozent) mit der Betreuung auf der Wochenbettstation zufrieden. 

Die Autoren führen die Unterschiede unter anderem darauf zurück, dass die Mütter in kleineren Kliniken häufiger von nur einer Hebamme betreut werden. In Kliniken mit weniger als 600 Geburten gaben 22 Prozent an, dass mehr als eine Hebamme für sie zuständig war. In Kliniken mit mehr als 2.000 Geburten waren es 42 Prozent. 

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