Passwort vergessen

Bundeseinheitliche Regeln für ambulante Intensivpflege

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben sich auf verbindliche bundesweite Regelungen in der ambulanten Intensivpflege verständigt. Damit werden erstmalig die organisatorischen und pflegefachlichen Anforderungen an den Pflegedienst länderübergreifend geregelt. Das geht aus einer entsprechenden Mitteilung von Donnerstag hervor.

Der Pflegedienst muss unter anderem eine speziell qualifizierte, examinierte Pflegekraft mit Zusatzqualifikation, beispielsweise als Atmungstherapeut, vorweisen können, die zudem an allen Tagen in der Woche 24 Stunden erreichbar ist.

Pflegebedürftige und Angehörige sollen darüber hinaus vom Pflegedienst so unterstützt werden, dass sie krankenpflegerische Maßnahmen ganz oder teilweise selbst übernehmen können.

Bisher sei die intensivpflegerische Versorgung eher zersplittert gewesen, sagte vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Die Vereinbarungen zwischen Kassen und speziellen Pflegediensten seien in der Regel von diesen Anbietern vor Ort geschlossen worden.

bpa-Geschäftsführer Bernd Tews nannte den Abschluss einen "Meilenstein für die Intensivpflege in Deutschland".

Bundesweit gibt es rund 15.000 Menschen, die ambulante außerklinische Intensivpflege in Anspruch nehmen. 

Unsere Zeitschriften


DIE SCHWESTER DER PFLEGER

12x jährlich

Die Schwester Der Pfleger -
Deutschlands meistabonnierte Pflegezeitschrift

Pflegen­Intensiv

4x jährlich

PflegenIntensiv ist das Spezialmagazin für Pflegende auf Intensivstationen, in der Anästhesie und im OP

Angehörige pflegen

4x jährlich

Angehörige pflegen ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten